La Llosa zwischen Naturstrand, Feuchtgebieten und Ortsgeschichte
Unterkünfte in La Llosa
Küste und Feuchtlandschaft
La Llosa zeigt mehrere Seiten einer Küstenlandschaft: An der Playa de La Llosa liegt ein naturbelassener Strand ohne Gebäude. Eine Holzpromenade und eine beleuchtete Brücke über den Kanal La Gola gehören zu diesem Strandbereich. Zugleich prägen Lagunen, Feuchtgebiete und Quellen das Landschaftsbild des Ortes. Die Küste erscheint hier daher nicht nur als offene Strandfläche, sondern auch als Übergang zu wasserreichen Lebensräumen.
File:Ayuntamiento de La Llosa, municipio de Castellón (España).jpg
Foto: Juan Emilio Prades Bel via Wikimedia Commons, CC BY 4.0
La Marjal ist ein Feuchtgebiet nahe der Ortschaft mit typischer Feuchtgebietsvegetation und zahlreichen Wasservögeln. Auch die Lagunen und Feuchtgebiete von La Llosa bieten ansässigen, brütenden und ziehenden Wasservögeln Zuflucht. Wer sich für unterschiedliche Vogelarten und feuchte Küstenlandschaften interessiert, findet in diesen benannten Naturräumen einen markanten Schwerpunkt von La Llosa.
Der Camí de Serratella verbindet die verschiedenen Punkte der Küste von Castelló Sud durch die Feuchtlandschaft und führt zur Marjal de La Llosa und zur Playa de La Llosa. An der Playa können zahlreiche Meeresvögel verschiedener Familien beobachtet werden. Der Weg stellt damit eine Verbindung zwischen Feuchtgebiet und Küste her und führt zu Landschaften, in denen sich Wasservögel und Meeresvögel beobachten lassen.
Geschichte und lokale Orte
La Llosa entstand aus einer alten arabischen Alquería. Ein sichtbares Zeugnis der späteren Ortsgeschichte ist die Pfarrkirche El Salvador. Sie stammt aus dem 17. Jahrhundert und weist gotische und barocke Merkmale auf, darunter ein Kreuzrippengewölbe und Rundbögen. Während der Gottesdienstzeiten kann die Pfarrkirche besichtigt werden. Architektur und Ortsgeschichte stehen damit neben den natürlichen Landschaften als eigenständige Themen des Aufenthalts.
Im Gebiet El Carcau erzählen mehrere Orte von früheren Nutzungen des Wassers und der Landschaft. La Fonteta ist ein Denkmal, das im Lauf seiner Geschichte zunächst als Viehtränke und später als Waschplatz genutzt wurde. Neben der Font del Carcau sind Reste einer alten Mühle erhalten. Das Gebiet wurde zu einem Park umgestaltet, in dem noch Teile der ehemaligen Mauer sichtbar sind. Das Gebiet der Font del Carcau verfügt außerdem über Einrichtungen für Kinder und Paella-Grillstellen.
Die Font Redona, auch Font de La Llosa genannt, ist eine natürliche Quelle und ein Symbol für die Bevölkerung. Ihr Wasser wurde früher zur Bewässerung von Teilen von La Llosa und des benachbarten Xilxes genutzt. Eine weitere natürliche Quelle ist Els Pouets im landwirtschaftlich genutzten Gebiet zwischen La Llosa und Xilxes; sie wurde kürzlich hergerichtet. Beide Quellen verweisen auf die Verbindung von Wasser, Landwirtschaft und Siedlungsgeschichte.
Anreise und besondere Termine
La Llosa ist über die N-340, die Autobahn A-7 und das Eisenbahnnetz der Cercanías-Verbindung Castellón–Valencia erreichbar. Zum kulturellen Kalender gehören die Feste zu Ehren von San Vicente Ferrer in La Llosa. Sie beginnen am Dienstag nach Ostern und umfassen Stier-Vorführungen. Eine weitere Besonderheit ist das Küstenflugfeld von La Llosa, das über eine Flugschule verfügt; private Flüge können vereinbart werden.
Weitere Orte
Weitere Orte: Villafranca Del Cid, Pina De Montalgrao, Almazora, Palanques, Benicassim, Benicarló, Almenara und Torreblanca.
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