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Culla: Festungsmauern, Masías und Karstlandschaft

Unterkünfte in Culla

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Culla zwischen Festungsmauern und Altstadt

Culla zeigt in seiner mittelalterlichen Ortskulisse erhaltene Festungsmauern, ein Altstadtbild mit überlieferten Baumerkmalen und eine Landschaft mit markanten Naturformen. Das Castillo und der ummauerte Bezirk von Culla sind mit dem Status eines Bien de Interés Cultural verbunden und umfassen drei nicht konzentrische Bereiche. Die erhaltenen Mauern und Türme des Castillo von Culla umschließen die mittelalterliche christliche Culla. In der Altstadt bewahren die Häuser Mauerwerk, geneigte Dächer mit maurischen Ziegeln, von Steinblöcken eingefasste Fenster und Balkone mit keramischer Unterseite. So stehen wehrhafte Architektur und historische Wohnhäuser in Culla als unterschiedliche, eng miteinander verbundene Bestandteile des Ortsbilds nebeneinander.

File:20250419 170647 Culla vista general.jpg File:20250419 170647 Culla vista general.jpg Foto: Estertor via Wikimedia Commons, CC0

Historische Bauwerke und sakrale Kunst

Zu den Ruinen des Castell de Culla gehören der Torre del Frare Pere sowie Mauern und Türme aus dem 13. Jahrhundert. La Presó war ursprünglich der Getreidespeicher des Komturs des Montesa-Ordens und wurde später als Gefängnis genutzt. Für den Besuch von La Presó ist eine vorherige Terminvereinbarung mit dem Rathaus von Culla erforderlich. Die Iglesia Parroquial del Salvador wurde 1712 geweiht und bewahrt ein gemaltes Triptychon-Retabel von Sant Roc aus dem 16. Jahrhundert. Das Antiguo Hospital ist ein Gebäude aus dem 17. Jahrhundert, das 1993 restauriert wurde. Heute wird es als Ausstellungssaal genutzt und beherbergt unter anderem die permanente Ausstellung „Exposición Antigua Aula Escolar“.

Geführte Einblicke in Geschichte und Landleben

Viele der mittelalterlichen Masías von Culla sind wegen ihres architektonischen Werts von besonderem Interesse. In Culla werden das ganze Jahr über geführte Besichtigungen im Rahmen der Ruta Templaria angeboten. Mas de la Mezquita bietet ein Erlebnis, das zeigt, wie früher in einer Masía und ihrer Umgebung gelebt wurde. Das Erlebnis umfasst Besichtigungen von Feldern, einzigartigen Trockensteinbauten und einem alten Haus; zu den Landschaftselementen gehören außerdem Mandelbaumfelder. Für dieses Erlebnis gibt es eine Option mit Verkostung lokaler Produkte. Damit stehen neben den steinernen Zeugnissen des Orts auch ländliche Bauformen und historische Lebensweisen im Mittelpunkt.

Aussichtspunkte, Höhlen und regionale Küche

Das raue Klima und die orografischen Bedingungen von Culla prägen Aussichtspunkte, Höhlen und Karstschächte. Vom Mirador del Terrat blickt man über das Gebiet von Culla. Die Carrasca de Culla wird als monumentaler Baum bezeichnet. In den Restaurants von Culla wird „olla del Maestrat“ angeboten; ebenfalls gehört „coca celestial“ zum dort angebotenen kulinarischen Angebot. So lassen sich bei der Beschäftigung mit Culla mittelalterliche Architektur, geführte Kulturangebote, ländliche Traditionen, geologische Formen und regionale Gerichte jeweils als eigene Facetten des Ortes betrachten.

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