Ares del Maestre: Burg, Felskunst und Landschaft
Unterkünfte in Ares Del Maestre
Felsiger Hügel, historische Schichten
Ares del Maestre liegt auf einem felsigen Hügel und überblickt die zerklüftete Landschaft von El Maestrazgo. Auf dem höchsten Punkt der Ortschaft stehen die Überreste der Burg Ares del Maestrat auf einem felsigen Plateau. Ein zweiter markanter Landschaftsraum ist das Paraje Natural Municipal La Mola d’Ares: Das 1.321 Meter hohe Plateau entstand durch differentielle Erosion und wird von steilen Klippen begrenzt.
File:Capillita de Santa Elena - Ares del Maestre - 01.jpg
Foto: JavierMunozF via Wikimedia Commons, CC BY 4.0
Gotik, Barock und mittelalterliche Bauwerke
Im historischen Zentrum rund um die Plaça Major gehören ein ehemaliges Gefängnis und eine alte Markthalle zum Ortsbild. Beide Gebäude stammen aus dem 13. Jahrhundert und wurden im gotischen Stil errichtet. Die Parish Church of the Assumption of Our Lady setzt dazu einen barocken Akzent: Sie ist eine Kirche aus dem 18. Jahrhundert. Ihr kleinerer Glockenturm ist der erhaltene Teil einer früheren gotischen Kirche.
Die mittelalterliche Festung wurde über den Überresten einer früheren römischen Anlage errichtet. Der Barranc dels Molins bewahrt außerdem einen hydraulischen Ingenieurskomplex des 18. Jahrhunderts mit fünf Mühlen zur Mehlherstellung. Burganlage und Mühlen stehen damit für unterschiedliche historische Zusammenhänge: für eine Festung über römischen Resten und für technische Infrastruktur zur Verarbeitung von Getreide.
Die Nevera de los Regatxols
Eine weitere Besonderheit ist die Nevera de los Regatxols. Sie wurde im 17. Jahrhundert als Schneespeicher errichtet und nach ihrer Restaurierung im Jahr 2005 zu einem Interpretationszentrum. Zur Nevera gehört ein acht Meter tiefer Schneeschacht, den Besucher besichtigen können. Für das Museo de la Nevera de la Font dels Regatxols werden Besichtigungen telefonisch vereinbart.
Santa Elena und die Landschaft von El Maestrazgo
Die Ermita de Santa Elena ist eine im 18. Jahrhundert errichtete Kapelle des ländlichen Barocks mit bemaltem Innenraum. Ihre Wallfahrt findet seit 1742 jedes Jahr am ersten Sonntag im Mai statt. Für die räumliche Einordnung ist die gleichnamige Masía wichtig: Die Ermita liegt dort, 5 km von der Gemeinde entfernt. Von Ares del Maestrat aus ist sie über die Straße CV-15 in Richtung Vilafranca und anschließend über eine Piste erreichbar.
Levantinische Felskunst in der Cova Remígia
Mit der Cova Remígia kommt ein weiterer kulturhistorischer Ort hinzu. Der Felsüberhang umfasst mehr als 750 Figuren mit vielfältigen Themen der levantinischen Felskunst; für den Felsüberhang wurden sieben verschiedene Nutzungsphasen datiert. Die große Zahl der Figuren und die unterschiedlichen Phasen geben der Cova Remígia eine ungewöhnliche zeitliche Tiefe. Hier steht nicht ein einzelnes Gebäude im Mittelpunkt, sondern die Verbindung von Felsüberhang, Bildmotiven und nachgewiesener Nutzung über verschiedene Phasen hinweg.
Weitere Ziele im gemeinsamen Reiseumfeld: Villahermosa Del Río, La Pobla Tornesa, Argelita, Sot De Ferrer, Benafer, Benicassim, Santa Magdalena De Pulpis und Salsadella.
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