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Zugarramurdi: Sorginen Leizea, Hexenmuseum und Pottoka-Azul-Route

Unterkünfte in Zugarramurdi

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Höhle und Museum als Kern von Zugarramurdi

Zugarramurdi lässt sich über zwei klar unterschiedliche, aber thematisch verwandte Orte entdecken. Die Cueva de Zugarramurdi («Sorginen Leizea») ist ein oberirdischer Karstkomplex, dessen Hauptkaverne einen 120 Meter langen natürlichen Tunnel bildet. Zwei höher gelegene Galerien ergänzen diese markante Formation. Das Museo de las Brujas de Zugarramurdi befindet sich in einem ehemaligen Krankenhaus aus dem 17. Jahrhundert. Damit stehen in Zugarramurdi sowohl eine besondere Landschaftsform als auch die historische Auseinandersetzung mit dem Ort im Mittelpunkt.

File:Zugarramurdi. Euskal Herria.jpg File:Zugarramurdi. Euskal Herria.jpg Foto: Gaël Chardon via Wikimedia Commons, CC BY-SA 2.0

Hexenverfolgung, Mythologie und Alltagsgeschichte

Die Dauerausstellung des Museo de las Brujas de Zugarramurdi ist in vier Bereiche gegliedert: Hexenverfolgung, Hexerei und Inquisition, Mythologie und Ethnologie sowie eine Dauerausstellung des Forschers Gustav Henningsen. Als musealer Ort wurde das Museum im Juli 2007 eröffnet. Es bewahrt das historische Gedächtnis und zeigt Besuchern, wie die Menschen der Region früher lebten. Wer Zugarramurdi nicht nur über seine Karstlandschaft, sondern auch über regionale Geschichte kennenlernen möchte, findet hier deshalb mehrere inhaltliche Perspektiven.

Die Cueva de Zugarramurdi steht mit paganen Feiern in einigen ihrer Räume in der Antike in Verbindung. Außerdem ist sie mit dem Inquisitionsprozess von 1609 bis 1614 verbunden, in dem diese Feiern als Beleg für Hexerei in Zugarramurdi präsentiert wurden. Die historischen Bezüge der Höhle reichen damit von antiken Festen bis zu einem konkreten Verfahren der frühen Neuzeit. Zusammen mit den vier Themenbereichen des Museums entsteht ein dichtes Bild aus Mythologie, Inquisition, Ethnologie und dem früheren Leben der Menschen in der Region.

Spaziergang und Rundroute durch Xareta

Der Zugang zur Cueva de Zugarramurdi liegt etwa 400 Meter vom Dorf entfernt und ist über einen Spaziergang durch den umgebenden Wald erreichbar. Für längere Wege durch die grenzüberschreitende Region Xareta bietet sich die Ruta de la pottoka azul an. Die fast 35 Kilometer lange Rundroute verbindet die Höhlen von Urdazubi/Urdax, Zugarramurdi und Sara auf der anderen Seite der Grenze. Ein kleines, auf Steine gemaltes blaues Pferd kennzeichnet den Weg. Der Navarra-Abschnitt der Pottoka-Azul-Route ist 12 Kilometer lang. Auf einigen kurzen Abschnitten verläuft die betreffende Route über Straßen, größtenteils jedoch über einen Weg mit losem Gestein. Zugarramurdi ist außerdem Teil der «Ruta de la Brujería».

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Tradition beim Zikiro jate

Eine besondere Verbindung von Ort und Tradition zeigt sich beim Zikiro jate. Dieses Ereignis wird jedes Jahr am letzten Tag der Dorffeste in der Cueva de Zugarramurdi angeboten. Für die Teilnahme an der Feier am 18. August ist ein im Voraus erworbenes Ticket erforderlich. So gehören neben Höhle, Museum und grenzüberschreitender Route auch ein fest mit dem Dorf verbundener Termin und eine konkrete kulinarische Tradition zu den Themen, die Zugarramurdi auszeichnen.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Navarra.

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