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Arano in Navarra: Megalithen, Wege und Dorfleben

Unterkünfte in Arano

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Arano zwischen Tälern und Megalithen

Die Landschaft von Arano ist durch enge Täler sowie eingeschnittene und mäandrierende Flüsse geprägt. Leuneta ist mit 872 Metern der höchste Punkt der Gemeinde Arano. Vom Ortszentrum von Arano aus ist das Meer sichtbar; an klaren Tagen kann man auch die „Gaviota de Bermeo“ sehen. Die Ermita de Juan Sebastián liegt außerhalb des bebauten Ortszentrums von Arano und bietet außergewöhnliche Ausblicke.

File:Arano Goiko Herri-232.jpg File:Arano Goiko Herri-232.jpg Foto: Luistxo via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Die natürlichen Laubwälder von Arano umfassen unter anderem Eichen, Buchen, Kastanien und Eschen; aufgeforstete Flächen bestehen aus Nadelbäumen. Die Straßenanbindung nach Arano ist die NA-4150. Die örtliche Touristeninformation befindet sich in der Kontseju taberna im Ortszentrum.

Megalithische Spuren in Arano

Der Cromlech de Añona liegt in Arano in Navarra. Das Megalithgebiet Arano–Mandoegi–Leiza umfasst 56 Cromlechs. Errekaleku lepoa ist einer der benannten Cromlech-Standorte im Megalithgebiet Arano–Mandoegi–Leiza.

Kirche San Martín und historische Details

Die heutige Parroquia de San Martín wurde über der mittelalterlichen ursprünglichen Kirche errichtet und stammt aus dem 19. Jahrhundert. Die Iglesia de San Martín de Arano ist ein einschiffiges Gebäude mit vier Jochen, darunter ein Joch mit Querhausfunktion und einem gerade abgeschlossenen Chor. Der Hauptaltar der Iglesia de San Martín de Arano wird von einem barocken Retabel aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts beherrscht. Die Iglesia de San Martín de Arano besitzt ein rechteckiges Taufbecken aus der Renaissance.

Wege, Mühlen und Kapellen

Von der Ortsmitte von Arano führt ein Weg zu den Mühlen, verläuft am Bach entlang und passiert den als Lamiosin bekannten Weiher. In Arano gibt es zwei Mühlen, die obere und die untere Mühle, deren Steinmauern am Ufer des Bachs Latxe von Vegetation bedeckt sind. Das Lavadero de Larriturri ist das einzige bis heute in Arano erhaltene Waschhaus.

Die Ermita de San Roque liegt auf dem Weg nach Oraune an einer von Buchen gesäumten Piste. Die Ermita de San Roque wurde im Rahmen gemeinschaftlicher Arbeit restauriert. Am 16. August findet an der Ermita de San Roque eine Wallfahrt zu Ehren des heiligen Rochus statt. Der Fußweg zur Ermita de Juan Sebastián beginnt hinter der Kirche und führt an der ersten Kreuzung links bergauf.

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In der Nähe der Grenze zwischen Goizueta und Arano liegt das Erholungsgebiet Burnin. Vom Erholungsgebiet Burnin führt ein Weg zur Borda von Burnin und passiert die Quelle Txingurrieta.

Feste und Bräuche in Arano

Die Feste von Arano heißen Santiyu; der wichtigste Festtag ist der 25. Juli. Zu den Feiern in Arano gehören Herri Kirolak, traditionelle baskische ländliche Sportarten. Auf dem Dorfplatz von Arano werden Sardinen gegessen. Hinter dem Frontón von Arano wird ein Feuer entzündet. Bei Einbruch der Dunkelheit werden im Portikus der Vereinigung Talos zubereitet, damit die Einwohner sie genießen können.

Am 24. Dezember tragen Kinder und Jugendliche in Arano den gemeinsam angefertigten Olentzero auf dem Rücken durch die Gehöfte der Ortschaft und singen Weihnachtslieder. Eine Gruppe Jugendlicher zieht in Arano zu den verschiedenen Gehöften der Ortschaft und bittet zur Begleitung von Trikitixa und Txistu um Essen und Geld.

Weitere Orte in Navarra: Burlada, Arrarats, Los Arcos, Jaurrieta, Mendigorría, Barañáin, Meoz und Ezkurra.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Navarra.

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