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Arantza: Wald, Wege und Geschichte

Unterkünfte in Arantza

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Waldlandschaft und Ankunft

Arantza ist vor allem von Wald geprägt: 54 Prozent des Gebiets sind bewaldet, vor allem mit Buchen, daneben mit Eichen, Kastanien und aufgeforsteten Kiefern. Der übrige Teil besteht aus Farnflächen und grünen Wiesen. Erreichbar ist der Ort über eine schmale Straße, die bei Berrizaun von der Straße Pamplona–Irun abzweigt, sich durch ein ausgedehntes Waldgebiet windet und in Arantza endet.

File:Arantza eta Mendaur Unanuatik.jpg File:Arantza eta Mendaur Unanuatik.jpg Foto: Ksarasola via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Naturraum rund um San Juan Xar

Die Umgebung von San Juan Xar ist seit 1987 als Naturreservat geschützt. An der Grenze zwischen Arantza und Igantzi und nahe San Juan Xar befindet sich der einzige natürlich wachsende Hainbuchenwald der Iberischen Halbinsel.

Wandern und Radfahren

Am Parkplatz am Ortseingang beginnen sieben ausgeschilderte Rundwanderwege; dort starten auch fünf ausgeschilderte Fahrradrouten als Rundstrecken. Die leichte Rundwanderung Arantza–San Juan Xar dauert etwa 1,5 Stunden und führt über den früheren Zugangsweg hinunter zum Fluss Arrata und weiter nach San Juan Xar. Sie ist mit weiß-grünen Markierungen ausgeschildert; der Weg verläuft teilweise auf der früheren Verbindung, die bis zum Bau der heutigen Straße im Jahr 1888 genutzt wurde.

Die Rundwanderung Arantza–Putzubeltza ist etwa 10,5 Kilometer lang, dauert ungefähr 3,5 Stunden, weist rund 400 Höhenmeter auf, ist vollständig ausgeschildert und führt zu einem Wasserfall. Durch den Ortsteil Azkilarrea führt die Rundwanderung Arantza–Azkilarrea; sie gilt als leichte Route zum Erleben der Landschaft und Natur der Umgebung.

Die Wanderroute Arantza–Mendaur ist anspruchsvoller: Sie ist schwierig, 21 Kilometer lang, dauert 6 bis 7 Stunden und nur teilweise ausgeschildert. Für das Mountainbike steht die BTT-Ruta Azul als mittelschwere Strecke mit anspruchsvollem Höhenprofil und technisch schwierigen Abschnitten zur Verfügung; sie ist zu 95 Prozent befahrbar.

Bauwerke und ältere Spuren

Am Eingang zum Gemeindegebiet steht das Aranibar-Turmhaus, ein gotischer Bau aus dem 15. Jahrhundert. Das Haus Apezenea besitzt eine Fassade aus behauenen Steinquadern vom Beginn des 16. Jahrhunderts. Das Rathaus von Arantza ist ein Gebäude aus dem 18. Jahrhundert mit dem alten Wappen von Bortziriak beziehungsweise Cinco Villas und einer Vorhalle mit vier Bögen im unteren Bereich.

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In Arantza gibt es Dolmen und Cromlechs in einer Fundlandschaft, deren erste menschliche Überreste etwa 4.000 Jahre zurückreichen. Im Mittelalter wurden außerhalb des Ortskerns und am Fluss die ersten Eisenhütten von Arantza errichtet. Neben dem Eisenhüttenhandwerk gewann in Arantza die Arbeit der Köhler an Bedeutung.

Lokale Produkte und Orientierung

Beim Día del caserío beziehungsweise Día del baserritarra am 1. November können Produkte aus den Bauernhöfen von Arantza angesehen, verkostet und gekauft werden. Ein 32-seitiger farbiger Reiseführer informiert über die Jahresagenda von Arantza, eine Gemeindekarte, Dienstleistungen, einen Rundgang durch den Ortskern, verschiedene Wege im Gemeindegebiet und einen thematischen Pfad.

Weitere Orte für Ihre Reiseplanung sind Navascués, Azuelo, Esteríbar, Barañáin, Etxaleku, Abaurregaina, Arguedas und Miranda De Arga.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Navarra.

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