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Sangüesa: Romanik, Jakobsweg und Aragón

Unterkünfte in Sangüesa

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Kultur

Sangüesa verbindet eine lange Pilgertradition mit markanten Bauwerken. Seit der Mitte des 12. Jahrhunderts ist die Stadt eine wichtige Etappe des Jakobswegs. Die Iglesia Santa María la Real wurde 1997 von der Regierung von Navarra zum Bien de Interés Cultural erklärt. Ihr romanisches Portal aus dem späten 12. Jahrhundert gilt als eines der bedeutendsten Werke seiner Stilrichtung. Es zeigt das Jüngste Gericht; in den Archivolten erscheinen Szenen der mittelalterlichen Gesellschaft, darunter Pilger, Musiker und Handwerker. Portal, Wehrkirche und Palast zeigen Sangüesa aus sakraler, wehrhafter und höfischer Perspektive. Für kulturgeschichtlich Interessierte verbinden die Iglesia Santa María la Real und der Palacio Castillo Príncipe de Viana sakrale Kunst und höfische Geschichte in Sangüesa.

File:Puente de Hierro, Sangüesa 02.jpg File:Puente de Hierro, Sangüesa 02.jpg Foto: Millars via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Auch die Iglesia de Santiago vereint mehrere historische Ebenen. Die romanisch-gotische Wehrkirche besitzt einen quadratischen, zinnenbekrönten Turm und beherbergt eine gotische steinerne Darstellung des Santiago Peregrino aus dem frühen 14. Jahrhundert. 1977 wurde sie zum Monumento Histórico-Artístico erklärt.

Der Palacio Castillo Príncipe de Viana wurde an der Stadtmauer und am Graben zwischen zwei Türmen errichtet. Heute weist sein Bau einen zweigeschossigen Mittelbau auf, der von zwei zinnenbekrönten Türmen flankiert wird. Im Palacio fanden zahlreiche Sitzungen der Cortes del Reino statt, außerdem hielten sich viele navarresische Monarchen dort längere Zeit auf. Die Casa Consistorial wurde 1570 erbaut und besitzt eine Arkadengalerie mit flachen Bögen.

Die Puente sobre el río Aragón wurde Ende des 11. Jahrhunderts als Übergang von Navarra nach Aragón errichtet; ihre drei mittleren Steinbögen wurden 1892 abgebrochen und durch die heutige Metallbrücke ersetzt.

Natur

Die Senderos de Uñesa beginnen neben der Calle Mayor in der mittelalterlichen Altstadt von Sangüesa und führen über 12 Kilometer durch geschichts- und naturreiche Landschaften. Die Wege reichen bis zum Aussichtspunkt Romeral. Von dort aus sind das Tal des Aragón und die Pyrenäen mit der Sierra de Leyre im Vordergrund zu sehen.

Im Gemeindegebiet von Sangüesa sind 15 Kilometer des Río Aragón als Zona Especial de Conservación ausgewiesen.

Weitere Orte in Navarra sind Beire, Azagra, Aranarache, Berriozar, San Adrián und Erratzu.

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Regionale Küche

Die Pocha ist eine frische weiße Bohne, die saisonal verzehrt wird; ihre kurze Saison fällt mit dem September zusammen. Ende September findet jährlich das Elogio a la Pocha statt. Zum Fest gehören ein Markt mit Produkten aus der Region, Kunsthandwerk, Verkostungen von Pochas, Wein, begleitenden Produkten und Musik. Die Pocha und das Elogio a la Pocha verknüpfen Produkt, Saison und Festkultur in Sangüesa.

Traditionen

Jährlich findet in Sangüesa das Misterio de Reyes statt, eine Freiluftaufführung des Auto Sacramental de los Reyes Magos und eine von nur fünf solchen Aufführungen in Spanien. Misterio de Reyes endet mit einer Messe in der Iglesia de Santiago.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Navarra.

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