Erratzu: Cascada de Xorroxin, Wanderwege und Baukultur
Unterkünfte in Erratzu
Cascada de Xorroxin und Spazierweg
Die Cascada de Xorroxin ist die Quelle des Flusses Baztan und stürzt fast 10 m tief in eine tiefe Gumpe. Über den Ortsteil Gorostapolo ist sie zugänglich. Der Spazierweg zur Cascada beginnt am Parkplatz an der Calle Ubidea in Erratzu und dauert etwas mehr als zwei Stunden. Für Ihren Tagesplan ergibt sich damit ein klarer Ausgangspunkt für einen längeren Spaziergang zu einem markanten Ziel der Landschaft.
Historische Baukultur in und um Erratzu
Der Palacio de Iñarbil ist ein barocker Palacio cabo de armería mit zwei Türmen. In Erratzu liegt Casa Palacio Etxebeltzea, ebenfalls ein Palacio cabo de armería. Die Casa natal de los Gastón de Iriarte ist ein im 18. Jahrhundert wiederaufgebauter Palast mit zwei Türmen. Unterschiedliche Bauformen und die wiederkehrenden Türme geben den historischen Gebäuden eigenständige Konturen, ohne dass sie zu einem einzigen Bauensemble werden.
Kirche, Handwerk und Legende
Die Kirche San Pedro in Erratzu stammt aus dem 18. Jahrhundert. Sie hat einen achteckigen barocken Glockenturm und eine achteckige Apsis; beide Bauteile greifen dieselbe geometrische Form auf. Eine andere lokale Besonderheit ist die Werkstatt von Santiago Oteiza in Erratzu, die für Holzhandwerk bekannt ist, insbesondere für Kaikus. Dabei handelt es sich um hölzerne Gefäße zur Herstellung von Käse und Quark. Infernuko Zubia im Ortsteil Iñarbil ist mit einer Legende verbunden: Der Teufel sprang von der Brücke, als er erkannte, dass er Euskera niemals verstehen würde.
Rundwanderung PR-NA 7 Iñarbegi
Wenn Sie Erratzu zu Fuß erkunden möchten, führt die Rundwanderung PR-NA 7 Iñarbegi von Erratzu über Gorostapolo, Iñarbegi und Zubipunta zurück nach Erratzu. Die Strecke ist 14,025 km lang, weist 400 Höhenmeter auf und hat den Schwierigkeitsgrad mittel. Zur Route gehört ein 600 m langer Abstecher zum Dolmen Aznabazterra. Im Ortsteil Iñarbegi liegt außerdem der Dolmen Sorginetxoa direkt am Weg. Wer den Abstecher einplant, nimmt auf der Runde zusätzlich eine historische Megalithanlage in den Wegverlauf auf. So treffen auf derselben Wanderung benannte Ortsteile, eine historische Megalithanlage und ein weiterer Dolmen am Wegverlauf aufeinander.
Bergblick, Anfahrt und Festtag
Beim Aufstieg zum Izpegi-Pass eröffnen sich Ausblicke auf die Berglandschaft von Erratzu. Für die letzte Anfahrt nach Erratzu folgen Sie der N-121-B und biegen anschließend auf die NA-2600 ab. Das Patronatsfest von Erratzu zu Ehren von San Pedro wird am 29. Juni gefeiert. Der Festtag verbindet den Ortsnamen mit dem Patrozinium der Kirche, während der Izpegi-Pass einen Blick auf die Berglandschaft eröffnet.
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