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Beire zwischen Cidacos und Kulturgeschichte

Unterkünfte in Beire

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Cidacos und der Zugang nach Beire

Eine gotische Brücke über den Cidacos bildet den Zugang nach Beire; ihren Bau ließ Karl III. der Edle anordnen. Der Fluss zieht bei Beire durch weite Ebenen mit Getreide- und Weinbau. So beginnt die Orientierung an einem Ort, an dem eine historische Verbindung und eine offene Kulturlandschaft eng zusammengehören.

San Millán: gotische und klassizistische Bauphasen

Die Kirche San Millán wurde im 14. Jahrhundert nach gotischen Vorbildern errichtet. Ihr ursprünglicher Grundriss umfasste ein Langhaus mit drei Jochen, einen geraden Chorabschluss, eine Sakristei und eine quadratische Kapelle der Grafen von Ezpeleta. Im 19. Jahrhundert wurde die Kirche durch ein Querhaus und einen Chorbereich wesentlich erweitert. Der heutige Grundriss ist ein lateinisches Kreuz und verbindet das gotische Langhaus aus dem 14. Jahrhundert mit dem klassizistischen Querhaus und Chorbereich aus dem 19. Jahrhundert.

Der Palast der Grafen von Ezpeleta

Auch der Palast der Grafen von Ezpeleta führt tief in die Geschichte Beires zurück. Seine erste Erwähnung stammt aus dem Jahr 1457, als König Juan II. ihn mosén Bernart de Ezpeleta übertrug. Der Palast ist mit der Bezeichnung cabo de armería verbunden und ein weitläufiges neoklassizistisches Gebäude. 1895 ging er an die Padres Blancos über; 1910 überließen sie ihn den Claretinern. Diese nutzten den Palast als Priesterseminar, das bis zu 200 Seminaristen beherbergte.

Castro de Turbil und die Route 3

Etwa drei Kilometer nordöstlich des Ortskerns liegt Castro de Turbil auf einer Anhöhe. Die bedeutende archäologische Fundstätte entstand am Ende der Bronzezeit und erreichte ihre größte Blüte am Ende der Eisenzeit im 4. bis 2. Jahrhundert v. Chr. Die Route 3 zum Castro de Turbil startet in Beire. Sie ist 8,4 km lang, weist 91 m kumulierten Aufstieg auf und dauert 2 Stunden und 10 Minuten. Unterwegs führt sie an La Laguna vorbei, einem von Schilf gesäumten Naturplatz, an dem Wandernde eine kurze Rast einlegen können.

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Die Verbindung nach Olite

Die Route Olite–Beire SL NA-172 A ist 6,2 Kilometer lang und für BTT geeignet. Der gut erhaltene, vollständig ebene Weg verbindet beide Orte durch landwirtschaftlich genutzte Felder. Er beginnt nahe dem Cidacos und erreicht Beire über einen breiten, mit Schotter befestigten Weg. Damit gehört die Strecke zu den klar umrissenen Routen, die Beire mit der Umgebung verbinden, ohne dass dafür ein dichtes Programm nötig ist.

Feste und Wallfahrt

Zum kulturellen Kalender gehören die Patronatsfeste des Unbefleckten Herzens Mariens. Sie werden in Beire am 22. August gefeiert und umfassen eine Prozession, Wettbewerbe und Encierros. Bei der Wallfahrt nach Ujué bringt Beire Früchte dar.

Weitere Orte: Gartzain, Zudaire, Riezu, Lizaso, Ayegui, Orikain, Basaburua, Arano.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Navarra.

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