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Navascués: Natur, Baukunst und Wallfahrt

Unterkünfte in Navascués

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Navascués eröffnet Ihnen mehrere klar unterscheidbare Zugänge zu Landschaft, Baukunst, Archäologie und örtlicher Tradition. Die Foz de Benasa, die Iglesia de San Cristóbal, das Dolmen de Turendo, die Cueva de los Moros und die mit Navascués verbundene Wallfahrt stehen dabei jeweils für einen eigenen konkreten Bezugspunkt. Wenn Sie einen Ort nach einzelnen Erlebnissen und festen Bräuchen auswählen, lässt sich die Reise dadurch gezielt thematisch ausrichten. Sie können diese Themen nach Ihrem persönlichen Interesse gewichten.

File:064 Navascués Sta Ma del Campo.JPG File:064 Navascués Sta Ma del Campo.JPG Foto: Ferran Mir via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0 es

Naturreservat und Wege

Die Foz de Benasa ist ein Naturreservat im Gemeindegebiet von Navascués. Die Foz de Benasa lässt sich zu Fuß auf markierten Wegen und Pfaden durchqueren. Für Sie ist damit ein konkret umrissenes Landschaftsthema gegeben, das sich von den Bauwerken und Bräuchen des Ortes unterscheidet. Wenn Sie Naturtage gern mit einer konkreten Wegform verbinden, bildet die Foz de Benasa einen klaren Anknüpfungspunkt.

Sakrale Architektur

Die Iglesia de San Cristóbal besitzt ein gotisches Portal aus dem 14. Jahrhundert. Das Portal der Iglesia de San Cristóbal besteht aus fünf Archivolten. Im Presbyterium der Iglesia de San Cristóbal steht ein barocker Hauptaltar, der dem heiligen Christophorus gewidmet ist. Bei der Betrachtung können Sie zwischen Portal, Archivolten und Presbyterium unterscheiden. So treten am selben Kirchenbau unterschiedliche architektonische Bezugspunkte hervor.

Romanische Bauformen

In Navascués befindet sich ein ländliches romanisches Bauwerk mit jakobischem Einfluss. Ein romanisches Bauwerk in Navascués besitzt einen markanten Glockenturm in der Mitte des Kirchenschiffs. Wer Bauformen gern genauer betrachtet, kann bei der kulturellen Einordnung auf den jakobischen Einfluss und die Lage des Glockenturms achten.

Archäologische Ziele

Beim Dolmen de Turendo bedeckt ein großer Steinhügel die gut erhaltene Grabkammer teilweise; auch die obere Deckplatte ist erhalten. Die archäologische Route zur Cueva de los Moros beginnt in Navascués an der Plaza del Almiradio. Die Cueva de los Moros wurde in der Bronzezeit als Bestattungshöhle genutzt. Für Ihre Orientierung treffen hier ein konkret benannter Startpunkt und eine bronzezeitliche Nutzungsgeschichte aufeinander. Das Dolmen de Turendo ergänzt dieses archäologische Themenfeld durch seinen erhaltenen baulichen Bestand.

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Wallfahrt mit festem Termin

Die mit Navascués verbundene Wallfahrt findet am Samstag nach dem 16. Juni statt. Morgens umfasst die Wallfahrt eine Prozession zum Fuß des Berges mit Rosenkranzgebet, den Aufstieg zur Kapelle, ein gemeinsames Essen, eine Messe, das Singen von Lobgesängen, die Segnung der Felder sowie traditionelle Spiele wie Calva und Brisca. An der Wallfahrt nehmen Einwohner und Angehörige aus drei Dörfern teil. Die Teilnahme aus drei Dörfern gibt dem Ablauf zusätzlich eine gemeinschaftliche Dimension.

Ein eigener Brauch am 10. Juli

Am 10. Juli jedes Jahres laufen die Einwohner von Navascués zweimal die „rosca de San Cristóbal“. Der Brauch ist dadurch als eigener jährlicher Termin neben der Wallfahrt einzuordnen. Für Ihre Planung steht damit neben dem Wallfahrtstermin ein weiterer fest datierter Bezugspunkt im örtlichen Jahreslauf.

Weitere Orte

Etxarri-Aranatz, Urdiain, San Adrián, Oskotz, Ochagavía, Bakaiku, Mendigorría, Ablitas

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Navarra.

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