Gallifa zwischen Felsen, Geschichte und Weitblick
Unterkünfte in Gallifa
Felslandschaft zwischen Tal und Klippen
Gallifa ist eine zerklüftete Gemeinde, die im Wesentlichen aus einem Tal zwischen den Klippen von Sant Sadurní – dem westlichen Ende der Cingles de Bertí – und dem Berg Farell besteht. Das geschützte Naturgebiet Gallifa bildet ein großes Felsmassiv, das repräsentativ für die kalkhaltigen küstennahen Vorgebirgsketten ist. Die Erosion von Sandstein und Konglomerat hat im Naturgebiet Gallifa Klippen mit abgerundeten Blöcken hervorgebracht. Obwohl Gallifa klein ist, weist das Naturgebiet dank seiner Felslebensräume und üppigen mediterranen Vegetation eine bemerkenswerte Biodiversität auf. Der Uhu (Bubo bubo) gehört zu den bemerkenswerten felsbrütenden Greifvögeln, die in Gallifa vorkommen.
Auf 951 m Höhe steht die Einsiedelei Sant Sadurní am höchsten und zugleich rauesten Punkt des Berges. Von der Einsiedelei Sant Sadurní reicht ein weites Panorama über weite Teile des Landes, vom Hochgebirge bis zum Meer. Der Mirador de la Guineu neben der Einsiedelei Sant Sadurní bietet Ausblicke auf das Vorpyrenäenland, Moià, Centelles und den Puigsagordi, Sant Feliu de Codines, den Vallès, La Mola de Sant Llorenç del Munt und Montserrat.
Burgen, Kirchen und sakrale Orte
Die Burg von Gallifa ist seit dem Jahr 999 dokumentiert und gehörte ursprünglich zum Haus Barcelona. Von der Burg von Gallifa sind heute nur noch Teile der Mauern erhalten, die den Gipfel umschlossen; am von den Mauern umschlossenen Gipfel befinden sich die Kapelle Santa Maria und die Überreste weiterer Gebäude. Santa Maria del Castell ist eine romanische Einsiedelei, die im Jahr 1060 dokumentiert wurde.
Mare de Déu del Grau ist eine Kirche aus dem 13. Jahrhundert mit rechteckigem einschiffigem Grundriss und halbrunder Apsis. Die Einsiedelei Mare de Déu del Grau verfügt über einen Bereich, der sich für Spiele und Picknicks eignet. Die Pfarrkirche Sant Pere i Sant Feliu ist ein romanischer einschiffiger Bau mit einem steinernen Tonnengewölbe und einem Dach aus arabischen Ziegeln. Die Pfarrkirche Sant Pere i Sant Feliu wurde erstmals im Jahr 1060 dokumentiert und zwischen 1140 und 1180 geweiht, als Bernat de Rocafort Herr von Gallifa war.
Seit ihrer Restaurierung im Jahr 1986 ist die Kirche der Jungfrau Maria der Ökologie gewidmet und beherbergt das Ökologische Heiligtum von Gallifa. Die Kapelle Sant Sadurní ist ein einschiffiges Gebäude mit einer Apsis. Die Burg von Sant Sadurní hatte eine Steinmauer, die im Durchschnitt etwa 70 cm dick war und an manchen Stellen bis zu 2 m hoch reichte.
Routen und Keramik
Für Wandernde und Mountainbike-Fahrende gibt es unterschiedliche Verbindungen: Eine Wander- oder Mountainbike-Route verbindet die Gemeinde Gallifa mit Castellar del Vallès; eine weitere Wander- oder Mountainbike-Route verbindet Gallifa mit Caldes de Montbui. Eine Wanderroute führt rund um Sant Sadurní de Gallifa. Eine Route führt zum Eingang der Burg von Gallifa und zur Einsiedelei Santa Maria del Castell.
Die Fundació Josep Llorens Artigas bietet geführte Besichtigungen der Werkstätten, der traditionellen holzbefeuerten Öfen, des Bauernhauses aus dem 18. Jahrhundert und des Ausstellungsraums an. Estudi YAMA ist eine Keramikwerkstatt in der Fundació Artigas, die allen offensteht, die mit Keramik beginnen oder ihre Kreativität mit den Händen erkunden möchten.
Öffentliche Anbindung
Der bedarfsorientierte Busdienst der Linie 254 verbindet Gallifa mit Sant Feliu de Codines und Caldes de Montbui. Dienstags und donnerstags kann die Fahrt über die App „Sagalés On Demand“ gebucht werden. Die Haltestelle „5914 - Crtra. de St. Feliu - Raval“ liegt am Kreisverkehr an der Zufahrtsstraße BP-1241.
Weitere Reiseziele: La Floresta, Sant Pere De Vilamajor, Bagá, Cabrera De Mar, Monistrol De Calders, La Garriga, Viver, La Llacuna
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Barcelona.