Viver: Wege, Kirchen und das Castellot de Viver
Unterkünfte in Viver
Viver zwischen Tal, Fels und Festkultur
Viver liegt im Tal der Riera de Merola und damit in einem Hangbereich, der zum Llobregat hin entwässert. Wege, Felsreste, Kirchen und überlieferte Festkultur prägen Viver. Entlang der Wege liegen Landschaft und Geschichte nebeneinander. Wenn Sie Viver über mehr als ein einzelnes Motiv kennenlernen möchten, reicht die Spannweite von einer kurzen Route am Castellot de Viver bis zu Kirchen und einer Nekropole.
File:Castellot de Viver (Viver i Serrateix, Berguedà, Catalunya).jpg
Foto: Arnaucc via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0 es
Eine kurze Runde zum Castellot de Viver
Eine zentrale Möglichkeit dafür ist die Rundwanderung „Un tomb fins al Castellot de Viver“. Sie ist 2,2 Kilometer lang und beginnt und endet am Parkplatz bei Sant Miquel de Viver. Die Route führt zu anthropomorphen, in den Fels gehauenen Gräbern. Die Wanderroute gilt als kurz und einfach. Auf der Strecke treffen damit Felsgräber und Befestigungsreste in einem gemeinsamen historischen Motiv zusammen, ohne dass die Wanderung selbst lang ausfällt.
Felsformation und frühere Burg
Der Castellot de Viver ist ein abgerundeter Fels von etwa 8,5 Metern Höhe, 8 Metern Breite und 14 Metern Länge. Die Route zum Castellot de Viver führt zu den Überresten des Castellot de Viver; das Castellot gilt als präromanische Befestigungsanlage. Mit dem Höhenzug am Castellot de Viver wird außerdem das frühere Castell de Viver in Verbindung gebracht. Dort sind Reste steinerner und hölzerner, überwiegend verteidigungsbezogener Bauten sowie eine in den Fels gehauene Nekropole erhalten. Nahe dem Mas Albesa umfasst diese Nekropole mindestens 14 Gräber, darunter fünf in den Fels gehauene Gräber und weitere aus Steinplatten errichtete Gräber.
Wege und ein besonderer Aussichtspunkt
Von Viver aus führt der Weg hinter dem modernistischen Anwesen Vilanova de Viver über den Höhenzug zu den wenigen erhaltenen Resten des früheren Castell de Viver und weiter zum Castellot de Viver. Am Mirador de Vilanova bieten sich außergewöhnliche Ausblicke auf den Castellot de Viver.
Kirchen mit unterschiedlichen Epochen
Zur historischen Seite Vivers gehört Sant Miquel de Viver. Die heutige Kirche stammt aus dem 17. Jahrhundert und ersetzte die frühere romanische Kirche. Ihr Hauptschiff ist im Stil der Renaissance ausgeführt, während die Seitenschiffe spätgotische Formen aufweisen. An einem einzelnen Sakralbau zeigen sich Renaissance und Spätgotik unmittelbar nebeneinander.
Ein anderer historischer Wegpunkt ist Sant Miquel de Trulls. Die Kapelle war eine einfache Kapelle, gehörte zur Pfarrkirche Sant Miquel de Viver und lag innerhalb des Gebiets der früheren Burg von Viver. Eine ausgeschilderte Piste führt etwa 500 Meter zu dem Bauernhof, in dem sich die Kirche Sant Miquel de Trulls befindet. Vom Mas Albesa führt ein etwa 250 Meter langer Fußweg über den Höhenzug nach Süden zur Nekropole.
Festtradition in Viver
Viver feiert sein Hauptfest zur Heiligsten Dreifaltigkeit. Zum Hauptfest gehört die Tradition des Ball de cascavells.
Ergänzend zu Viver können Sie auch Canet De Mar, El Bruc, Pallejá, Vallcebre, Barbera Del Valles, L'Alt Penedès, Olèrdola und Valldoreix entdecken.
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