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Sant Pere de Vilamajor: Burggeschichte und Montseny

Unterkünfte in Sant Pere De Vilamajor

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Kultur und Geschichte

Sant Pere de Vilamajor verbindet mittelalterliche Bauwerke mit Wegen und Landschaften rund um den Montseny. Zu den erhaltenen Überresten des Castell de Vilamajor gehören Teile der Mauern und Türme. Die Anlage wurde ab dem 11. Jahrhundert von den Grafen von Barcelona errichtet.

Zur Burganlage gehört auch der Campanile von Sant Pere de Vilamajor, ein freistehender quadratischer Turm, der mit Überresten des früheren gräflichen Palasts aus dem 11. und 12. Jahrhundert in Verbindung gebracht wird. Die heutige Església de Sant Pere de Vilamajor entstand zwischen 1581 und 1610 im spätgotischen Stil mit Elementen der Renaissance.

File:055 Can Clavell (Sant Pere de Vilamajor).jpg File:055 Can Clavell (Sant Pere de Vilamajor).jpg Foto: Enric via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Die Esglesiola de Santa Susanna erhielt im Mittelalter den Status einer Pfarrei. Ihr heutiges Gebäude wurde 1683 unter Wiederverwendung von Elementen eines weiter nördlich gelegenen früheren Gebäudes errichtet. Der Pont Vell de Vilamajor stammt aus dem 17. Jahrhundert und veränderte die Art, wie die Riera de Vilamajor überquert wurde.

Am Flusslauf liegt der Molí de Baix, auch Molí de Can Derrocada oder Molí del Samon genannt. Jahrhundertelang war er mehr als ein Gebäude an der Riera de Vilamajor: ein Ort, an dem sich die Arbeit der Bauern in Leben verwandelte. Im Centre d’Art La Rectoria, das in einem ehemaligen Bauernhaus aus dem Jahr 1639 untergebracht ist, zeigen Ausstellungsräume Werke lokaler und internationaler Künstler. Die Torre Roja wurde 1949 als Bé Cultural d’Interès Nacional eingestuft.

Weitere Ziele in derselben Auswahl sind Castellar del Vallès, Santa Coloma De Gramenet, Baix Llobregat, Viladecaballs, Sant Esteve De Palautordera, San Celoni, Monistrol De Montserrat und Gironella.

Landschaft und Wege

Die Ermita de Sant Elies liegt auf dem Turó de Sant Elies in 1.000 Metern Höhe innerhalb des Parc Natural del Montseny. Ihr Nebengebäude ist heute eine Berghütte. Eine ab Sant Pere de Vilamajor ausgeschilderte, etwa 9 Kilometer lange Forstpiste führt zu dieser Ermita.

Der SL-C 126 Sender de la Plana de Vilamajor ist ein leichter Rundweg durch den tiefer gelegenen und weniger gebirgigen Teil der Gemeinde Sant Pere de Vilamajor. La Mongia informiert über Wander-, Rad- und Reitwege in der Gemeinde.

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Die Font Fresca del Samon liegt an den schattigen Hängen des Turó del Samont, am Weg zum Mas del Samon und nach Santa Susanna de Vilamajor. Im flachen Teil von Vilamajor steht der jahrhundertealte Roure Gros auf einem von Feldern und Wäldern umgebenen Höhenrücken. Von dort reicht der Blick auf den Montseny sowie auf die Gebirgszüge des Samon und der Palestrins.

An der Font de Borrell entsteht ein kleines Feuchtgebiet, das für lokale Amphibien wie Molche und Salamander von großer Bedeutung ist. Quellen, Wald- und Feldränder sowie die Wege zu den höher gelegenen Punkten gehören damit zu den unterschiedlichen Landschaftsbildern von Sant Pere de Vilamajor.

Traditionen und Veranstaltungen

Seit 1923 wird die Tradition des Aplec de Sant Elies jedes Jahr am 25. April fortgesetzt. Dazu gehören der Aufstieg zu Fuß auf den Hügel, eine Messe, ein gemeinsames Essen und ein Aufenthalt auf der Esplanade mit Blick auf das Biosphärenreservat Montseny. Nach der Messe werden die Panets de Sant Elies gesegnet.

Die mittelalterlichen Vilamagore-Abende finden jedes Jahr im November statt.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Barcelona.

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