Nava de la Asunción: Wege, Murales und Kiefernlandschaft
File:Iglesia de Nava de la Asunción.jpg
Foto: Rastrojo ( D • ES ) via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0
Nava de la Asunción zwischen Flüssen und Kiefern
Nava de la Asunción verbindet markante Kulturräume mit einer Landschaft, die von Wasserläufen und Kiefern geprägt ist. Die Flüsse Eresma und Voltoya verlaufen durch das Gemeindegebiet. La Mesalta ist eine von Kiefern geprägte Landschaft, die als „Mar de Pinares“ bekannt ist. Im Pinar de las Ordes bei La Mesalta gibt es einen öffentlichen Picknickplatz. Die Ribera de Los Alisos ermöglicht den Blick auf eine der vielen Schluchten des Eresma und ergänzt damit die Landschaftserlebnisse rund um den Ort.
Kulturspuren im Ort
Zu den historischen Zeugnissen gehört das Yacimiento Matabuey, eine römische ländliche Residenz der Elite, die zu einem großen landwirtschaftlichen und viehzüchterischen Gut gehörte. Einen zeitgenössischeren Akzent setzen die Wandbilder der Ruta de los Murales: Ihre soziale Kritik regt zum Nachdenken an. Casa del Caño ist ein historisches Gebäude des 18. Jahrhunderts in Nava de la Asunción. El Caño del Obispo ist ein manieristischer Brunnen, der 1683 auf Veranlassung von Bischof Fray Sebastián errichtet wurde.
Erinnerungsorte und historische Bauwerke
Das ehemalige Empfangsgebäude des Bahnhofs von Nava de la Asunción beherbergt heute ein dem Schriftsteller Jaime Gil de Biedma gewidmetes Museum. Das Monumento a Fray Sebastián de Arévalo Y Torres ist eine 1982 eingeweihte Skulptur zu Ehren des Bischofs. Die Ermita del Santo Cristo de la Expiración stammt aus dem 16. Jahrhundert und wurde in mehreren Bauphasen errichtet. Sie ist die einzige heute noch erhaltene von drei früher im Gemeindegebiet bestehenden Einsiedeleien.
Wege durch Nava de la Asunción
Der Camino de Madrid nach Santiago führt auf der Etappe 6 zwischen Santa María und Coca durch Nava de la Asunción. Die Vía Verde del Eresma beginnt in Nava de la Asunción bei Kilometer 48 und verläuft größtenteils auf der ehemaligen Eisenbahnstrecke zwischen Segovia und Medina del Campo. Das ursprüngliche Projekt zur Wiederherstellung der ehemaligen Bahntrasse als Vía Verde umfasst ungefähr 70 Kilometer zwischen dem Bahnhof Segovia und dem ehemaligen Bahnhof von Olmedo in der Provinz Valladolid.
Die Ruta 8. Los Leganares endet nach 10,6 Kilometern an ihrem Ausgangspunkt und führt am Caño del Obispo sowie an der Casa del Caño vorbei. Während der Semana Cultural findet am letzten Sonntag im Juli im städtischen Park der Mercado artesanal statt. Dort werden handwerkliche, recycelte, restaurierte oder ökologische Produkte angeboten.
Bezugspunkte im weiteren Umfeld
In der Umgebung von Nava de la Asunción befindet sich Castillo de Coca, eine Burg. Im weiteren regionalen Umfeld liegen außerdem Castillo de Iscar, ebenfalls eine Burg, Abadía de Parracés, ein Palast, und Iglesia de Santiago Apóstol, eine Kirche.
Weitere Ortsseiten: Caballar, Casla, Anaya, Carbonero El Mayor, Fresno De Cantespino, Villacorta, Mudrián, Carrascal Del Río.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Segovia.
Preise, Verfügbarkeit und Ausstattung für Ihren Reisetermin direkt bei Booking.com prüfen.
Unterkünfte und Angebote ansehenAnzeige · Partnerlink zu Booking.com
