Consuegra de Murera zwischen Kirche, Wegen und Felslandschaft
File:Plano del antiguo muicipio de Consuegra de Murera.png
Foto: Arinaga unlikely via Wikimedia Commons, Public domain
Consuegra de Murera liegt am Rand des kalkhaltigen Massivs von Sepúlveda, des Macizo calizo de Sepúlveda, oberhalb der Campiña. In der unmittelbaren Umgebung gibt es kleine Wacholderhaine. Damit treffen rund um den Ort markante Landschaftsformen und eine konkrete botanische Besonderheit aufeinander – ein Rahmen, der sich besonders beim Unterwegssein zu Fuß erschließt.
Kirche und Festtradition
Zur Ortsgeschichte gehört der frühere Name San Pedro de Murera: Consuegra de Murera war früher unter diesem Namen bekannt. An diese Benennung erinnert auch die Iglesia de San Pedro. Die Kirche ist ein schlichtes einschiffiges Bauwerk mit einem höher ausgeführten rechteckigen Chor. An ihrer Südseite ist eine Sakristei angebaut, während auf der Westmauer eine espadaña steht. Die einzelnen Bauteile geben dem Gotteshaus ein klar gegliedertes Erscheinungsbild, das sich ohne überladene Formen erschließt.
Die Hauptfestlichkeiten von Consuegra de Murera finden am Wochenende statt, das dem 13. Juni am nächsten liegt, und sind San Antonio de Padua gewidmet. Der Termin verbindet das Fest unmittelbar mit einem konkreten Datum im Jahreslauf; zugleich bleibt die Widmung an den Heiligen ein eigener Bestandteil der örtlichen Tradition.
Etappen des Camino de San Frutos
Der Camino de San Frutos führt in zwei aufeinanderfolgenden Etappen durch Consuegra de Murera. Die vierte, 17,1 km lange Etappe verläuft durch die Sierra von Pedraza über Orejanilla, La Matilla und Valdesaz nach Consuegra de Murera. Auf der fünften Etappe verlässt die Route den Ort neben der Kirche über einen asphaltierten Landwirtschaftsweg in Richtung Villar de Sobrepeña. Diese Etappe führt weiter über Villar de Sobrepeña und Villaseca zur Ermita de San Frutos und ist 18,5 km lang. Der Weg nach Villar de Sobrepeña bietet dabei Ausblicke auf die Hoces del Río Duratón.
Felsräume, Flusslauf und regionale Ziele
Auch der Río San Juan trägt zum Landschaftsbild bei. Beim Eintritt in das Macizo de Sepúlveda bildet er auf seinem Weg zum Río Duratón einen kleinen Canyon. In der Umgebung von Consuegra de Murera befindet sich Hoces del rio Duraton, ein Park. Im weiteren regionalen Umfeld liegen außerdem Castle of Turégano, eine Burg, und Iglesia de Santa María de Cárdaba, eine Kirche. Ebenfalls in diesem weiteren regionalen Umfeld befinden sich El Mirador, ein Aussichtspunkt, sowie Rubio, La Cebollera und Lobo, jeweils Berge. So lassen sich rund um Consuegra de Murera sakrale Architektur, Etappenwege und unterschiedliche Landschaftselemente in einem regionalen Zusammenhang betrachten.
Weitere Orte im Umfeld
Valdesimonte, Turégano, La Losa, Castro de Fuentidueña, Fuentidueña, Carrascal Del Río, Marugán und Fresno De Cantespino
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