Rabé de las Calzadas: Camino de Santiago, Römerstraßen und Kultur
Rabé de las Calzadas gilt am Camino de Santiago Francés als Treffpunkt zweier Römerstraßen und der Fuente de Prao Torre. Mehrere Römerstraßen verliefen durch das Gemeindegebiet; darunter war eine fünfte Straße, die nach Clunia führte. Historische Wege gehören damit zu den prägenden Bezügen des Ortes.
Landschaft am Jakobsweg
Hinter Rabé de las Calzadas steigt der Camino de Santiago in die Páramos Calcáreos Castellano-Leoneses auf. Die weitläufigen, sehr flachen Hochflächen werden von Flüssen durchschnitten. Der Landschaftswechsel hinter dem Ort ist dadurch unmittelbar mit dem Verlauf des Pilgerwegs verbunden.
Nach dem Überqueren des Flusses Úrbel folgt der Camino de Santiago bis Rabé de las Calzadas der Aue des Arlanzón. Von der Fuente de Praotorre aus eröffnet sich der Blick auf die Landschaft hinter Rabé de las Calzadas. In der Nähe liegt außerdem das als LIC ausgewiesene Gebiet „Ribera del río Arlanzón y afluentes“.
Kirchen und historische Bauwerke
Die Kirche Santa Marina bewahrt ein zisterziensisches Portal aus dem 13. Jahrhundert. Die Bauarbeiten an der heutigen Kirche begannen 1877, nachdem die frühere Kirche in diesem Jahr abgerissen worden war. An Santa Marina treffen so ein mittelalterliches Bauelement und der Beginn des heutigen Kirchenbaus aufeinander.
Die Pfarrgemeinde von Santa Marina heißt Pilger des Camino de Santiago willkommen. Sie bietet Gespräch und Zuhören, Eucharistiefeiern sowie Vespern an. Rabé de las Calzadas feiert außerdem Feste zu Ehren von Santa Marina mit Messen, Prozessionen und kulturellen Veranstaltungen.
Die Ermita de Nuestra Señora del Monasterio ist die einzige erhaltene von drei Kapellen, die mit den bischöflichen Visitationen des 18. Jahrhunderts verbunden sind. In der Ermita wird ein Marienbild verehrt, das an dem als Monasterio bekannten Ort gefunden wurde.
Die Torre Palaciega ist ein Palast am Ortseingang von Rabé de las Calzadas und gehörte im 17. Jahrhundert dem Grafen von Villariezo. Ihre Fassaden bestehen aus Haustein aus Hontoria de la Cantera; das Hauptportal wird von zwei Türmen flankiert, auf dem Türsturz befindet sich das Wappen des Grafen. Im begrünten Innenhof bewahrt die Torre eine Renaissance-Arkade im Erdgeschoss.
Kunst und Orte der Einkehr
Die Casa Museo Isacio de la Fuente Martínez wurde in das Museum für zeitgenössische Kunst „Espacio Conectado“ umgewandelt. Das Museum für zeitgenössische Kunst „Espacio Conectado“ liegt nahe am Camino de Santiago. Einen weiteren Kulturpunkt bildet das Wandbild „Una pausa en el Camino“, das auch „Mural del Peregrino“ heißt. Es befindet sich am Camino de Santiago Francés in Rabé de las Calzadas und wurde vom Urban-Art-Künstler Christian Sasa geschaffen.
Das Mural del Peregrino zeigt einen rastenden Pilger, der unter einer Laterne liest und von einem Hund begleitet wird. Das Centro La Milagrosa wird von den Barmherzigen Schwestern geführt und heißt Pilger des Camino de Santiago willkommen, die Ruhe, Gebet oder persönliche Einkehr suchen. Das Centro La Milagrosa dient als geistliches Haus, in dem Exerzitien und Besinnungstage stattfinden.
Die Fuente de los Cuatro Caños ist ein steinerner Brunnen mit vier Wasserhähnen auf einem Platz wenige Schritte vom Camino de Santiago entfernt. Die Fuente de los Cuatro Caños ist als funktionierendes, gepflegtes Kulturerbe erhalten und lädt zum Anhalten und Wasserschöpfen ein.
Preise, Verfügbarkeit und Ausstattung für Ihren Reisetermin direkt bei Booking.com prüfen.
Unterkünfte und Angebote ansehenAnzeige · Partnerlink zu Booking.comWeitere Ziele
Wenn Sie weitere Ziele für Ihre Reise durch Spanien ansehen möchten: Valdenoceda, Bárcenas, Los Altos, Jurisdicción De Lara, Villarcayo, Fuentelcésped, Cavia, Miranda De Ebro.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Burgos.
