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El Hoyo de Pinares: Steinpinien, Wege und Kultur

Unterkünfte in El Hoyo De Pinares

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Zwischen Pinien und Sierra

El Hoyo de Pinares liegt in der sogenannten Tierra de Pinares am Südhang der Sierra del Malagón. Das Naturerbe von El Hoyo de Pinares ist in das Natura-2000-Netz einbezogen. Außerdem ist El Hoyo de Pinares als besonderes Schutzgebiet für Vögel (ZEPA) ausgewiesen. Die beiden Stauseen des Flusses Becedas bereichern das lokale Ökosystem und prägen einen Landschaftsraum, in dem Wasser und Wald eng zusammengehören.

File:Embalse del río Becedas en el municipio de El Hoyo de Pinares.jpg File:Embalse del río Becedas en el municipio de El Hoyo de Pinares.jpg Foto: Hibiscus7 via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Steinpinien als prägendes Naturthema

Im Gebiet von El Hoyo de Pinares befindet sich eines der wenigen Vorkommen in Castilla y León, in denen dichte Bestände autochthoner Steinpinien wachsen. Sie treten teils als reine Bestände auf, teils gemischt mit Schwarzkiefern oder Harzkiefern. Im Gemeindegebiet steht außerdem ein einzigartiges Exemplar einer Steinpinie namens Pino Castrejón. Der Baum ist mehr als 16 Meter hoch und hat eine maximale Kronenbreite von 25 Metern. Damit verbinden sich im Gemeindegebiet großflächige Kiefernvorkommen mit einem einzelnen, besonders beschriebenen Baum.

Wege an Wasser und Wald

Die Ruta del Agua führt rund um die Stauseen Becedas I und II, die auch La Puente und Valdedomingo heißen. Der Weg ist einfach und zugänglich und eignet sich für Kinder. Die Ruta Mina Ceferina ist 12 km lang, weist einen mittleren bis hohen Schwierigkeitsgrad auf, dauert vier bis fünf Stunden und beginnt am Área Recreativa El Batán. Länge und Dauer markieren bei dieser Route einen längeren Wandertag, während die Ruta del Agua mit ihrem einfachen Weg einen anderen Schwerpunkt setzt. So stehen Wege am Wasser und eine anspruchsvollere Strecke durch den Landschaftsraum nebeneinander.

Kulturhistorische Spuren unterwegs

El Batán ist eine gut erhaltene Getreidemühle aus dem 17. Jahrhundert und ein kulturhistorisch interessanter Punkt der Route Los Molinos. Mina Ceferina ist ein ehemaliges Kupfer-, Blei- und Zinkbergwerk aus dem 19. Jahrhundert, das heute als geologisches Kleinod in die natürliche Umgebung eingebunden ist. Bei San Vicente befindet sich eine gut erhaltene westgotische Nekropole mit etwa zwanzig Gräbern. Im historischen Zentrum von El Hoyo de Pinares steht die Pfarrkirche San Miguel Arcángel, eine Kirche im herrerianischen Stil aus dem 16. Jahrhundert. Mühle, Bergwerk, Nekropole und Pfarrkirche stehen dabei für unterschiedliche Epochen und Formen des örtlichen Kulturerbes.

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Feste, Folklore und Pinienkerne

Die traditionelle Romería de la Virgen de Navaserrada findet am letzten Maiwochenende im Pasaje del Fresne statt. Zum lokalen Folklore-Repertoire von El Hoyo de Pinares gehören vor allem Seguidillas und Jotas. Auch die Küche greift den Charakter der Tierra de Pinares auf: Pinienkerne sind das charakteristischste Naturprodukt des Ortes. Sie werden in zahlreichen Desserts, in Fleisch- oder Fischeintöpfen sowie im typischen Revuelto de morcilla verwendet. Damit tauchen die Pinienkerne sowohl in süßen Speisen als auch in herzhaften regionalen Gerichten auf.

Weitere Orte zur regionalen Orientierung

Weitere Orte zur regionalen Orientierung sind Fontiveros, Mingorría, El Barco De Ávila, Pradosegar, Martínez, El Barrio, El Tiemblo und Villatoro.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Avila.

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