Mingorría: Mühlenwege, Granit und Geschichte
Unterkünfte in Mingorría
Wasserwege und Mühlen
Mingorría ist Ausgangspunkt der Route der Mühlen. Die Route der Mühlen beginnt in Mingorría und führt in kurzen Abschnitten zu Mühlen am Adaja und am Voltoya. Historische Informationen über den Betrieb der Mühlen und das traditionelle Handwerk der Müller gehören ebenfalls zu dieser Route. Damit richtet sich der Blick nicht nur auf die Wege entlang der Flüsse, sondern auch auf die Arbeit, die mit den Mühlen verbunden war.
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Foto: Estevoaei via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Flusslandschaft und Wegcharakter
Auf der Route des Río Adaja sind von Steineichen umgebene Granitfelsblöcke und Kiefernwälder zu sehen. Zahlreiche Mühlen liegen an den Flussufern. Der Abschnitt von Mingorría bis zum Fluss kann mit dem Auto oder Fahrrad zurückgelegt werden; anschließend folgt man dem Flusslauf zu Fuß. So verbindet der Routenverlauf unterschiedliche Fortbewegungsarten, ohne den Wechsel zwischen Fahrzeug und Fußweg zu verwischen.
Archäologie in Gravera de Puente Viejo
An der archäologischen Fundstätte Gravera de Puente Viejo am rechten Ufer des Flusses Adaja wurden Überreste aus der Bronzezeit sowie möglicherweise zur Lagerung landwirtschaftlicher Erzeugnisse genutzte Erdgruben gefunden. An der Fundstätte Gravera de Puente Viejo wurden außerdem Befunde festgestellt, die der frühesten regionalen Phase von Cogotas I, der sogenannten Protocogotas-Phase, zugeordnet werden. Der Ort führt damit zu einer sehr frühen regionalen Geschichte, die sich an konkreten archäologischen Spuren ablesen lässt.
Kirche und Festtradition
Die Kirche Iglesia de San Pedro Apóstol wurde Ende des 16. Jahrhunderts auf den Überresten einer früheren Kirche errichtet. In der Iglesia de San Pedro Apóstol befinden sich bedeutende Retabel, Gemälde und Skulpturen aus dem 17. und 18. Jahrhundert sowie eine barocke Pfeifenorgel auf der Empore. In Mingorría wurde am ersten Sonntag im Oktober das Patronatsfest zu Ehren der Virgen del Rosario mit einer Prozession von der Einsiedelei gefeiert.
Steinmetze und Granitformationen
Die Route der Steinmetze führt durch ehemalige Steinbrüche und zeigt die Steinbearbeitung als ein charakteristisches Handwerk der Einwohner von Mingorría und Cardeñosa. Canto del Bohoyo ist eine graue Granitfelsformation, die durch frühere Steinbrüche im Tagebau und charakteristische Formen geprägt ist. Piedra Caballera ist eine graue Granitfelsformation, die mit früheren Steinbrüchen im Tagebau und charakteristischen Formen der Gegend verbunden ist.
Marugan und industrielle Vergangenheit
Die ehemalige Fabrik Marugan war mehr als 150 Jahre in Betrieb, bevor sie 1970 die Produktion einstellte. Die ehemalige Schokoladenfabrik Marugan bewahrt ihre ursprünglichen Anlagen und den 1934 gekauften Lieferwagen auf. Die Geschichte von Marugan ergänzt die Mühlen- und Steinmetztradition um ein weiteres Kapitel handwerklich geprägter Arbeit.
Kunstgeschichte in Zorita de los Molinos
Die Iglesia de San Miguel in Zorita de los Molinos wurde zwischen dem 16. und 17. Jahrhundert errichtet. In der Iglesia de San Miguel in Zorita de los Molinos befindet sich hinter der Hauptkapelle ein spätgotisches Tempera-Wandgemälde mit einer Darstellung des heiligen Michael.
Weitere Reiseziele
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