Verdelpino de Huete zwischen Río Mayor und Kulturerbe
Hochlage, Gassen und das Tal des Río Mayor
Verdelpino de Huete ist die höchstgelegene Ortschaft der gesamten La Alcarria Conquense. Traditionell angelegte Gassen gehören zum Ortsbild. Verdelpino de Huete ist außerdem durch eine ausgeprägte Verbundenheit mit Wasser und Gartenbau gekennzeichnet. Im Tal des Río Mayor wird die Landschaft von trockenen Böden aus Gips und Mergel geprägt, die aus dem sedimentären Miozän stammen.
Der Mirador del Valle del Río Mayor liegt an einem strategischen Punkt an der Zufahrtsstraße CU-2021 nach Verdelpino de Huete.
Vom Mirador de Verdelpino de Huete reicht der Blick über die weiten Ebenen des Tals des Río Mayor, die heute dem Anbau von Getreide und Sonnenblumen dienen. Der Mirador de Verdelpino de Huete gehört zum Netzwerk der Aussichtspunkte von La Alcarria Conquense.
Waschhaus, Quelle und archäologische Spuren
Das Waschhaus von Verdelpino de Huete wurde im Jahr 1936 errichtet. Das Bauwerk besitzt vier Ausgüsse, die aus den Mäulern von Löwen und Engeln Wasser in das Becken leiten. Die Gestaltung verbindet dadurch die klar erkennbare Funktion eines Waschhauses mit figürlichen Details an den Ausgüssen. Löwen- und Engelsmotive gehören unmittelbar zu den Wasser führenden Elementen des Bauwerks.
Die Fuente de Santa Ana liegt im oberen Teil von Verdelpino de Huete neben der nach ihr benannten Ermita. Wasser erscheint hier erneut als konkreter Bestandteil des Ortsbilds.
In Verdelpino de Huete befindet sich eine archäologische Fundstätte, die aufgrund der dort entdeckten Funde dem Magdalénien beziehungsweise dem Jungpaläolithikum zugerechnet wird. Ausgegraben wurde die Fundstätte Ende des 20. Jahrhunderts. Damit reicht die zeitliche Perspektive des Ortes weit über die sichtbaren Gassen, Quellen und Bauwerke hinaus. Die Fundstätte bewahrt eine Einordnung, die an Funde aus dem Magdalénien beziehungsweise dem Jungpaläolithikum geknüpft ist.
Kirchenarchitektur mit markanten Details
Die Iglesia Parroquial de Nuestra Señora de la Asunción bewahrt drei Kirchenschiffe. Das Mittelschiff ragt über die Seitenschiffe hinaus, während alle Kirchenschiffe mit Kreuzgratgewölben bedeckt sind. Die räumliche Gliederung ist dadurch nicht nur über die Anzahl der Schiffe, sondern auch über ihre unterschiedliche Höhe und die Gewölbeform bestimmt.
Das nutzbare Portal an der Südseite der Iglesia Parroquial de Nuestra Señora de la Asunción ist als Rundbogen mit doppelter Rahmung sowie gerillten Gewänden gestaltet. Rundbogen, Rahmung und Gewände bilden die sichtbaren architektonischen Elemente dieses Zugangs. Zusammen mit der dreischiffigen Anlage und den Kreuzgratgewölben gehört das Portal zu den konkreten Bauformen, die sich an der Kirche unterscheiden lassen.
Weitere Orte
Weitere Orte: Villamayor De Santiago, Pajaroncillo, Jabalera, Casas De Los Pinos, Campillo De Altobuey, Jábaga, Bascuñana de San Pedro, Mira
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Cuenca.
Preise, Verfügbarkeit und Ausstattung für Ihren Reisetermin direkt bei Booking.com prüfen.
Unterkünfte und Angebote ansehenAnzeige · Partnerlink zu Booking.com
