Jábaga: Kirche, Brücke und Wanderrouten
Jábaga verbindet Kirchen- und Brückenbau mit Rundwegen durch bewaldete Landschaften und dem Kakao-Handwerk der Abadía de Jábaga.
Weitere Orte sind Olivares De Júcar, Buendía, Molinos De Papel, Villar Del Maestre, Casas de Roldán, Palomera, Buenache de la Sierra und Solera De Gabaldón.
Kultur
Die Pfarrkirche der Reinigung Unserer Lieben Frau befindet sich in der Calle Iglesia, s/n, in Jábaga. Ihre Nordfassade bewahrt die ältesten Reste des ursprünglichen Kirchenbaus aus dem 13. Jahrhundert, darunter steinerne Kragsteine und eine zugemauerte Tür. Ursprünglich war die Kirche romanisch; heute besitzt sie ein einschiffiges Langhaus, einen quadratischen Chor und einen Glockengiebel an der Eingangsseite. Als romanisches Relikt ist ein Schlitzfenster erhalten.
Im Inneren der Kirche befindet sich ein Soledad-Bildnis des valencianischen Bildhauers Pío Mollar, das 1956 nach Jábaga gelangte. Der Puente del Canto, auch Jábagas Römische Brücke genannt, wurde restauriert, und seine Zugänglichkeit wurde verbessert. Die einbogige Brücke besitzt einen halbkreisförmigen Bogen aus Quadersteinen und grob bearbeiteten Steinen. Sie liegt an einem von Wanderern genutzten Verbindungsweg zwischen Jábaga und der Siedlung Señorío del Pinar. Kulturinteressierte begegnen in Jábaga mit der Pfarrkirche und dem Puente del Canto zwei unterschiedlichen Themen: sakrale Architektur und Brückenbau.
Natur und Wege
Die Wanderroute zu den Castillejos in den Altos de Cabrejas ist ein etwa 9 Kilometer langer Rundweg. Ihr Ausgangspunkt liegt nahe dem Pinar de Jábaga am Kilometer 171 der N-400; im oberen Bereich der Altos de Cabrejas verläuft sie durch Kiefernwälder und mediterranes Buschland. Außerdem führt die Route durch Waldgebiete mit Schwarzkiefern und Beständen mediterraner Steineichen und ermöglicht es, die Quelle des Río Mayor zu entdecken.
Eine knapp 8 Kilometer lange Rundroute beginnt und endet am Picknickplatz von Jábaga. Für Wandernde stehen in Jábaga die Route zu den Castillejos und die Rundroute am Picknickplatz als zwei eigenständige Wegthemen nebeneinander.
Handwerk und Feste
Die Abadía de Jábaga entstand 2012 in Cuenca mit dem Ziel, handwerklich gefertigte Produkte aus Kakao herzustellen. In der in Jábaga gelegenen Fabrik können Besucher mehr über die Geschichte der Schokolade und die Herstellungsverfahren ihrer Produkte erfahren. Außerdem können sie das Auditorium der Abadía de Jábaga besichtigen, in dem sich eine Orgel mit Malereien von Jesús Mateo befindet.
Jábagas traditionelle Patronatsfeste werden zu Ehren der heiligen Teresa von Jesus gefeiert. Zur Feier der heiligen Teresa von Jesus gehört eine traditionelle Prozession durch die Straßen von Jábaga; bei der Feier wurde die zuvor gesegnete Caridad verteilt.
Regionales Umfeld
Im regionalen Gebiet der Serranía Media de Cuenca liegt Fuentenava de Jábaga; in diesem Gebiet wechseln sich kleine Erhebungen, bewaldete Flächen und landwirtschaftlich genutzte Parzellen ab. Die Nähe von Fuentenava de Jábaga zur historischen Stadt Cuenca, die zum UNESCO-Welterbe erklärt wurde, erweitert das kulturelle Interesse der Gemeinde.
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