Valdemoro-Sierra: Waldlandschaft, Wege und Kultur

Landschaft und Ortsbild

Valdemoro-Sierra liegt im geografischen Umfeld des Tals des Río Cabriel. Im Norden wird das Gemeindegebiet vom Naturpark Serranía de Cuenca begrenzt. Kiefernwälder und mediterranes Buschland bilden in der Landschaft eine zusammenhängende Waldlandschaft.

Zur traditionellen Architektur von Valdemoro-Sierra gehören Gebäude aus Mauerwerk und Straßen, die an das Gelände angepasst sind. Mauerwerk und der an das Gelände angepasste Straßenverlauf prägen das Ortsbild gemeinsam. Das wichtigste historische Gebäude in Valdemoro-Sierra ist die Pfarrkirche Iglesia Parroquial de Nuestra Señora de la Asunción. Die örtlichen Feierlichkeiten stehen im Zeichen des Festes der Virgen de la Asunción am 15. August.

Auf der Route PR-CU 20

Die Route PR-CU 20 führt über einen ansteigenden Weg zum Castillo de Las Navazas. Von Castillo de Las Navazas führt der Weg über einen steilen Abschnitt weiter zum Castillo del Aljibe. Die Route PR-CU 20 erreicht außerdem das Castillo de la Sierra und führt anschließend über abfallende Hänge in Richtung Tal. Bei La Cerrada sind auf der Route alte Steinmauern zu sehen.

Die Route PR-CU 20 weist Abschnitte ohne klar erkennbaren Weg auf. Nach starken Regenfällen oder der Schneeschmelze gibt es schwierige Teilstücke. Der Wegverlauf umfasst damit sowohl ansteigende als auch steile und abfallende Abschnitte. Die wechselnden Steigungen und der fehlende klare Wegverlauf sind für die zeitliche und körperliche Planung eines Wandertags relevant.

Historische Spuren bei Beamud

Am Weg nach Beamud befindet sich 1,5 km entfernt das keltiberische Oppidum Los Casares. Los Casares gilt als eines der ausgedehntesten keltiberischen Oppida der Provinz. Erkennbar sind die Steinlagen der Gebäudefundamente sowie eine Befestigungsmauer mit ihren Zugängen. Die sichtbaren Fundamente und die Befestigungsmauer zeigen unterschiedliche Teile der früheren Anlage.

La Balsa und die Wege durch die Serranía

La Balsa liegt 200 Meter von einer Karstquelle entfernt. In bestimmten Jahreszeiten tritt dort Wasser hervor, bildet Kaskaden und eine Tuffsteinformation und fließt schließlich in den Río Guadazaón. Kaskaden, Tuffstein und der Abfluss zum Río Guadazaón bilden dort eine Abfolge vom Quellbereich bis zum Fluss. Bei La Balsa sollten Besucher weder die überschwemmten Bereiche noch die Tuffsteinflächen betreten.

Bei La Balsa gibt es Bänke und eine kleine Konstruktion, die zum Essen und Ausruhen genutzt werden kann. La Balsa ist mit dem Auto erreichbar. Traditionelle Wege ermöglichen Wanderungen durch das Gemeindegebiet von Valdemoro-Sierra und die Verbindung mit der umliegenden Berglandschaft.

Traditionelle Wege ermöglichen auch Mountainbike-Aktivitäten in der wenig veränderten Landschaft der Serranía. Wanderungen und Mountainbike-Aktivitäten nutzen dabei traditionelle Wege durch die Serranía.

Weitere Orte auf dieser Ebene

Weitere Orte auf dieser Ebene: Mota Del Cuervo, Fuentelespino De Haro, Barajas De Melo, Castillo De Garcimuñoz, Cañete, Uña, Monteagudo De Las Salinas, Fuertescusa.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Cuenca.

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