Uña: Lagune, Schluchten und Wege

File:Uña.JPG File:Uña.JPG Foto: Cruccone via Wikimedia Commons, CC BY 3.0

Uña ist ein Ausgangspunkt für markante Wege und Naturerlebnisse. Der PR-CU 37 Sendero del Escalerón y La Raya beginnt in Uña, führt über den Escalerón und kehrt über La Raya zurück. Unterwegs bietet der Weg Ausblicke auf die Lagune, die Felsabbrüche und Uña. Außerdem gibt es Möglichkeiten, die Tierwelt der Umgebung, vor allem Gänsegeier, zu beobachten.

Wandern und Natur

An der Laguna de Uña sind Wandern, Vogelbeobachtung und reguliertes Angeln als Freizeitaktivitäten möglich. Zusätzlich gibt es dort ein Vogelbeobachtungsobservatorium. Die Rundroute an der Laguna de Uña beginnt am zentralen Parkplatz von Uña; von Cuenca aus ist dieser über die Straße CM-2105 erreichbar.

Die Ruta de las Pozas del Arroyo de la Madera ist ein linearer, einfacher Spazierweg von 2,5 Kilometern Länge mit einer ungefähren Gehzeit von 35 Minuten für den Hinweg. Sie beginnt und endet am Parkplatz von Uña. Rund um Uña gibt es außerdem Wander- und Mountainbike-Routen durch Kiefernwälder und von den Gewässern des Júcar und seiner Zuflüsse eingeschnittene Kalksteinschluchten.

Wasserlandschaft und Felsen

Die Laguna de Uña umfasst ungefähr 15 Hektar und liegt am Zusammenfluss des Arroyo del Rincón mit dem Río Júcar. Der Arroyo de la Madera bildet kleine klare Wasserbecken in Hohlräumen und Höhlen des Kalksteins, bevor er in den Río Júcar mündet. So stehen offene Wasserflächen, Bachläufe und verborgene Kalksteinformen nebeneinander.

Die Landschaft rund um Uña umfasst Aussichtspunkte über Täler, Kiefernwälder, Schluchten, Muelas und Parameras. Las Catedrales de Uña sind Felswände mit engen Durchgängen. Vom Fuß des vom Arroyo de la Madera ausgehöhlten Canyons ermöglichen diese Durchgänge den Aufstieg bis zum Gipfel.

Orte am Wasser

Das Centro de Recepción de Visitantes de Uña liegt im Ortskern von Uña gegenüber der Laguna de Uña und befindet sich am Verlauf des PR-CU 37 Sendero del Escalerón y La Raya. Vom Mirador del Travertino de Uña aus ist die Cascada Tobácea de Uña zu sehen. Die Ermita de la Virgen del Espinar ist ein von Fels und Vegetation bedecktes Bauwerk, das über einen kleinen Weg hinter dem Aussichtspunkt an der Lagune erreichbar ist.

Nahe der Laguna de Uña liegt die historische Fuente-Lavadero von Uña. Zu ihr gehört ein Picknickbereich in den angrenzenden Anlagen. Die Verbindung aus Wasserstellen, Aussichtspunkten und kleinen Bauwerken prägt die konkreten Ziele rund um die Lagune.

Kultur und besondere Aktivitäten

Die Iglesia de San Miguel Arcángel wurde im 13. Jahrhundert errichtet und im 16. Jahrhundert umgebaut. Sie ist ein Mauerwerksbau mit Glockengiebel und hölzernem Satteldach. Am 16. August bieten die Feste zu San Roque Gelegenheit, die Folklore der Serranía de Cuenca kennenzulernen.

Die Escuela Regional de Pesca Fluvial de Uña wurde 1989 gegründet. Sie fördert das Flussangeln als mit dem Schutz und der Achtung des aquatischen Lebensraums vereinbare Freizeitbeschäftigung und vermittelt Kenntnisse über Angeln und Flussökologie. Die Cueva del tío Manolo im Gemeindegebiet von Uña eignet sich aufgrund ihrer Einfachheit als Einführung in die Höhlenkunde; für den Besuch ist die Beauftragung eines Anbieters für Aktivtourismus erforderlich.

Weitere Ziele: Torrejoncillo Del Rey, Motilla Del Palancar, Iniesta, Palomares del Campo, Villar de Cañas, Almonacid Del Marquesado, Valdemoro-Sierra und Villar De Olalla.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Cuenca.

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