El Simarro zwischen Festen, Landschaft und Radrouten

El Simarro ist ein nur dünn besiedelter Weiler. Zu seinen hervorstechenden Merkmalen zählen der Platz und die Ermita de Santa Catalina. Diese beiden Bezugspunkte führen direkt zu den Themen, die den Ort greifbar machen: religiöse Tradition, gemeinschaftliche Feste sowie Wege durch eine von Landwirtschaft und wechselndem Gelände geprägte Umgebung.

Feste rund um Santa Catalina

Die Kapelle in El Simarro ist Santa Catalina de Alejandría gewidmet. Die Patronatsfeste von El Simarro werden zu Ehren der Santa Catalina gefeiert; während der Festlichkeiten werden traditionell die Mayos in der Kirche zu Ehren der Schutzpatronin gesungen. Mit La Luminaria kommt ein weiterer Brauch hinzu: Das große Feuer wird im Ortszentrum am Samstag vor dem örtlichen Fest entzündet, während die Einwohner dafür Brennholz zusammenbringen.

Die Ermita selbst wurde durch Beiträge der Einwohner und Freunde von El Simarro mehrfach restauriert.

Lage und Wege durch das Umland

El Simarro liegt an der Straße, die Casas de Fernando Alonso mit Casas de Haro verbindet. Die beiden genannten Orte geben der Lage einen klaren geografischen Rahmen, während die Routen den Blick von diesem Rahmen in die Landschaft führen.

Radfahren zwischen Anstieg und Ebene

Die Radroute „El Simarro–El Cañavate“ beginnt in El Simarro und führt nach El Cañavate. Sie startet mit einem sanften Anstieg und verläuft anschließend über ländliche Wege durch ausgedehnte Ebenen. Lavajos de Simarro ist dabei ein interessanter Punkt der Strecke. Der Verlauf setzt einen deutlichen Landschaftsakzent: Auf den ersten Anstieg folgt ein Abschnitt, der von Wegen und weiten Ebenen bestimmt wird. Bei den Fiestas de El Simarro fand außerdem die „VI Quedada Mountain Bike“ statt. Neben der benannten Radroute steht damit auch ein Mountainbike-Ereignis im Zusammenhang mit den örtlichen Festlichkeiten.

Eine einfache Wanderroute

Die einfache Einweg-Wanderroute „Vara de Rey–El Simarro“ ist 7,44 km lang. Ihre Bezeichnung nennt Vara de Rey und El Simarro, während die Radroute El Simarro mit El Cañavate verbindet. Beide Strecken setzen unterschiedliche Schwerpunkte: Die Wanderroute ist als einfache Einwegstrecke angelegt, die Radroute führt über einen sanften Anstieg und anschließend durch ländliche Ebenen.

Kulturlandschaft und Tierwelt

Die Landschaft von El Simarro ist von Hügeln, Anhöhen und zerklüftetem Gelände geprägt. Zur Kulturlandschaft gehören vor allem bewässertes und trocken angebautes Getreide, Weinberge und Olivenhaine. So liegen Geländeformen und landwirtschaftliche Nutzung im selben Ortsbezug, ergänzt durch die Ebenen entlang der Radroute.

Das Gelände in der Umgebung von El Simarro gilt als geeigneter Lebensraum für Rebhühner, Kaninchen, Hasen, Füchse sowie Stein- und Kaiseradler. Der Naturbezug reicht damit von Anhöhen und zerklüftetem Gelände bis zu Ebenen, Feldern, Weinbergen und Olivenhainen.

Weitere Reiseziele: Solera De Gabaldón, Valverdejo, Casasimarro, Huete, Villanueva de Guadamejud, La Frontera, Los Hinojosos, Villares Del Saz

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Cuenca.

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