Puertollano: Bergbaugeschichte, Kultur und Natur

File:Cementerio de Puertollano 2.jpg File:Cementerio de Puertollano 2.jpg Foto: Feranza via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Geschichte

In Puertollano wird der Santo Voto seit dem Jahr 1348 gefeiert. Das Fest ist von regionalem touristischem Interesse und als Bien de Interés Cultural anerkannt. Damit gehört eine lange Festtradition zur überlieferten Geschichte des Ortes.

Mit dem Bau der heutigen Iglesia de la Asunción wurde im 16. Jahrhundert begonnen. Beim Bau wurden Materialien des früheren Tempels wiederverwendet. Puertollano entwickelte sich offenbar als dauerhafte Siedlung rund um die ursprüngliche Kirche am Standort der heutigen Iglesia de la Asunción. So verbindet das Gotteshaus Baugeschichte mit der Entwicklung des Ortes.

Die Iglesia de la Asunción besitzt zwei Portale. Ihre Namen lauten Puerta del Sol und Puerta del Norte. Beide Portale tragen Renaissance-Reliefs und machen die unterschiedlichen Zugänge zu einem sichtbaren Bestandteil der Kirche.

Kultur

Das Museo Municipal Cristina García Rodero liegt im Zentrum von Puertollano. Es widmet sich der Vermittlung des Werks von Cristina García Rodero und dient als Treffpunkt für zeitgenössische Fotografie. Die Dauerausstellung umfasst Fotografien aus den Sammlungen „España Oculta“, „Rituales en Haití“ und „Lalibela“. Dadurch stehen im Museum mehrere fotografische Sammlungen derselben Künstlerin in einer gemeinsamen Ausstellung zusammen.

Bergbau

Im Museo de la Minería y del Carbonífero können Besucher in eine „Mina Imagen“ hinabsteigen. Die „Mina Imagen“ bildet frühere Bergwerksschächte nach und zeigt auch die dort ausgeführten Arbeiten. Dafür kommt originale zeitgenössische Maschinerie zum Einsatz. Der Museumsbereich verbindet somit die nachgebildeten Schächte mit technischen Elementen aus der Bergbaugeschichte.

Das Monumento al Minero stellt einen Bergmann dar und wurde vom Bildhauer Pepe Noja geschaffen. Der Aussichtspunkt am Fuß des Monuments bietet zugleich einen Blick auf Puertollano und seine Umgebung.

Wandern

Die Wanderroute Experiencia Hullera führt durch das Kohlebecken von Puertollano. Sie vermittelt dessen Bergbauvergangenheit, das erhaltene Bergbauerbe und die durch den Bergbau geprägte Landschaft. Bergbaugeschichte erscheint auf dieser Route daher nicht nur im Museum, sondern auch im Landschaftsraum des Kohlebeckens.

Der Rundwanderweg PR-CR 56 beginnt am Museo de la Minería im Parque Pozo Norte in Puertollano. Sein Ausgangspunkt verbindet den Museumsstandort mit dem Park und dem dortigen Bergbaudenkmal. Am Fuß des Monumento al Minero befindet sich ein Aussichtspunkt mit Blick auf Puertollano und seine Umgebung.

Natur

An der Fuente Agria können Besucher Wasser probieren, das stark eisenhaltig ist. Es enthält natürliche Kohlensäure und weist natürliches Prickeln auf. Die Quelle verbindet damit einen konkreten Ort mit den besonderen Eigenschaften ihres Wassers.

In der Umgebung von Puertollano liegt ein naturnaher Bereich namens „Los Pinos“. Er dient als Treffpunkt und eignet sich zum Spazierengehen sowie für Sport im Freien. Ein Grünraum in Puertollano gilt als besonders einzigartig. Er dient dem Spazierengehen und der Erholung.

Weitere Ziele auf dieser Seite: Fuencaliente, Picón, Albaladejo, La Alameda De Cervera, Alcolea De Calatrava, Ballesteros De Calatrava, La Solana, Fuente El Fresno

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Ciudad Real.

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