Fuencaliente: Felskunst, Natur und Sternenhimmel

Felskunst und Natur in Fuencaliente

Fuencaliente liegt im Parque Natural del Valle de Alcudia y Sierra Madrona. Im Gemeindegebiet gibt es elf Fundstätten mit Felsmalereien; sechs davon wurden aufgewertet und sind für die Allgemeinheit zugänglich. Damit begegnen sich in Fuencaliente ein weit gefasster Naturraum und eine Kulturgeschichte, die bis in sehr frühe Epochen zurückreicht. Wer den Ort als Reiseziel auswählt, findet hier daher nicht nur einen Namen auf der Landkarte, sondern mehrere klar unterscheidbare Themen für die eigene Tagesplanung.

Besonders anschaulich wird die frühe Geschichte an der Cueva de la Batanera. Sie ist ein im Freien zugänglicher Felsüberhang mit schematischen Felsmalereien aus der Zeit zwischen dem Chalkolithikum und der Bronzezeit. Auch Peña Escrita gehört zu den archäologischen Stätten von Fuencaliente. Der Ort weist schematische Felsmalereien auf und ist seit 1974 als archäologische Zone ausgewiesen. Die beiden Fundorte stehen damit für unterschiedliche Stationen innerhalb der örtlichen Felskunst. Von den elf Fundstätten wurden sechs aufgewertet und sind für die Allgemeinheit zugänglich.

Eine weitere historische Ebene zeigt das römische Siedlungs- und Verhüttungszentrum von Valderrepisa aus republikanischer Zeit, also aus dem 2.–1. Jahrhundert v. Chr. Es liegt im Gemeindegebiet von Fuencaliente. Für den Besuch des Yacimiento romano de Valderrepisa muss der Schlüssel in der Oficina de Turismo von Fuencaliente abgeholt werden. Ergänzend vermittelt das Centro de Interpretación del Arte Rupestre die Geschichte des seit prähistorischer Zeit bewohnten Gebiets von Fuencaliente und behandelt dabei auch die historische Bedeutung von Metall und Bergbau.

Himmel, Feste und regionale Küche

Fuencaliente setzt neben der Archäologie einen eigenen Schwerpunkt auf die Beobachtung des Himmels. Der Mirador Astronómico am Weg zum Monumento de Peña Escrita ermöglicht die Beobachtung des Himmels ohne Lichtverschmutzung. Als Starlight-Destination bietet Fuencaliente außerdem in den Sommermonaten spezielle Astrotourismus-Aktivitäten an. So stehen bei einer Reise sowohl die schematischen Malereien von Peña Escrita als auch der nächtliche Himmel als eigenständige Erlebnisthemen nebeneinander.

Zur gebauten Geschichte gehört die Iglesia Parroquial Ntra. Sra. de los Baños. Die besuchbare Kirche stammt aus dem 18. Jahrhundert und wurde über einer Thermalquelle errichtet. Einen gemeinschaftlichen Akzent setzt die Candelaria in Fuencaliente: Dabei treffen sich Einheimische und Besucher an großen Freudenfeuern; außerdem findet ein Migas-Wettbewerb statt. Die Küche von Fuencaliente basiert überwiegend auf Gerichten aus Wildfleisch, etwa Wildschwein, Hirsch und Reh, die häufig mit heimischen Pilzen serviert werden.

Auch bei den Naturzielen gelten klar benannte Grenzen. Die Umgebung der Microrreserva Refugios de Quirópteros ist frei zugänglich, die Brutstätten der Fledermäuse dürfen jedoch nicht betreten werden. Für Wohnmobile liegt das Wohnmobil-Servicegebiet von Fuencaliente 5 km in Richtung Puertollano neben dem Erholungsgebiet San Isidro. Damit umfasst Fuencaliente auf engem thematischem Raum Felsmalereien aus mehreren Epochen, römische Bergbaugeschichte, astronomische Beobachtung, regionale Festkultur und eine Küche, in der Wildgerichte und heimische Pilze häufig zusammenfinden.

Weitere Reiseziele: Puerto Lápice, Puertollano, Fuente El Fresno, Montiel, Malagón, Villamayor De Calatrava, Pedro Muñoz und Tomelloso.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Ciudad Real.

Unterkünfte in Fuencaliente vergleichen

Preise, Verfügbarkeit und Ausstattung für Ihren Reisetermin direkt bei Booking.com prüfen.

Unterkünfte und Angebote ansehenAnzeige · Partnerlink zu Booking.com

Für Anbieter