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Uznayo: Talarchitektur, Barock und Wege im Nansa-Tal

Unterkünfte in Uznayo

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Uznayo zwischen Talarchitektur und Wegen

Uznayo zeigt seinen Charakter in einer Verbindung aus traditioneller Talarchitektur, religiösen Bauwerken und Wegen durch die Landschaft des Nansa-Tals. Über eine Abzweigung in La Laguna ist der Ort erreichbar; er liegt 3 Kilometer von der Hauptstraße entfernt. Wer einen Ort über konkrete Bauformen und Wegverläufe kennenlernen möchte, findet in Uznayo mehrere unterschiedliche Ansatzpunkte: Sakralbauten, historische Nutzanlagen und Routen stehen gleichberechtigt neben der Architektur des Tales.

Barock und religiöse Wegpunkte

Die Iglesia de San Cosme y San Damián ist ein Beispiel des montañesischen Barocks aus dem 18. Jahrhundert. Der Bau besitzt einen polygonalen Apsisabschluss und ein zweijochiges Kirchenschiff. Der polygonale Abschluss und die Gliederung des Kirchenschiffs geben dem Kirchenbau eine klar erkennbare architektonische Form. Der Humilladero de las Ánimas ist ein Wegoratorium aus dem 18. Jahrhundert mit einem in Stein gemeißelten Relief, das die Armen Seelen im Fegefeuer darstellt. Kirchenbau und Wegoratorium stehen damit für zwei unterschiedliche Formen religiöser Architektur, ergänzt um ein figürliches Motiv im Stein.

Häuser, Solanas und historische Nutzbauten

Die traditionelle Architektur von Uznayo umfasst Häuser aus dem Stein und Holz des eigenen Tals sowie charakteristische Solanas, die Wärme und Licht aufnehmen sollen. Zwei hervorgehobene Häuser in Uznayo stammen aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. In der näheren Umgebung von Uznayo sind außerdem Invernales von hohem ethnografischem Wert erhalten. Zum hydraulischen Ensemble El Duerno gehören eine Quelle, eine Viehtränke und ein Waschhaus, die linear angeordnet sind. Das rechteckige Waschhaus in Uznayo besteht aus einem in zwei Becken unterteilten Becken und einem glatten, geneigten Waschstein. So treten an den historischen Nutzbauten neben dem Material auch Wasser, Viehhaltung und Wäschepflege als konkrete Bestandteile der lokalen Baukultur hervor.

Die Fundstätte Menhires de Sejos umfasst fünf Sandsteinmenhire, die ursprünglich einen Cromlech bildeten. Damit reicht der kulturelle Blick über Kirchen, Häuser und Nutzbauten hinaus zu einer Fundstätte, deren charakteristisches Ensemble aus fünf steinernen Monumenten besteht.

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Etappe durch Schutzgebiete

Die Etappe 3 der Route Los Pueblos de Polaciones verläuft vollständig durch das Sonderschutzgebiet ZEC Valles altos del Nansa y Saja y Alto Campoo. Sie liegt innerhalb des Wiederherstellungsgebiets für den Kantabrischen Braunbären. Nach dem Verlassen von Uznayo führt die Etappe über Wiesen bergauf bis zum Collado de Lombraña. Der Weg verbindet dabei den Ausgangspunkt Uznayo mit einem klar benannten Anstieg über Wiesen und dem Übergang am Collado de Lombraña, während der gesamte Verlauf innerhalb der beiden genannten Schutzgebiete liegt.

Wasserweg nach Puente Pumar

Im ersten 0,4 Kilometer langen Abschnitt der Route Uznayo–Puente Pumar werden zwei alte Steinbrücken überquert. Die Senda Fluvial del Nansa von Uznayo nach Puente Pumar ist ein für Fußgänger bestimmter Themenweg zu Wasser sowie zum mit dem Fluss verbundenen Industrie- und öffentlichen Baukulturerbe des Nansa-Tals. Der thematische Rahmen reicht damit vom Wasser selbst bis zu den Industrieanlagen und öffentlichen Bauwerken, die mit dem Nansa verbunden sind. Zusammen mit den alten Steinbrücken erhält die Verbindung nach Puente Pumar einen klaren Bezug zu Fluss, Baukultur und Weggeschichte.

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Weitere Ziele

Weitere Reiseziele: Marina De Cudeyo, Torices, Liérganes, Tresviso, Ruente, Helguera, Puente Viesgo, Gibaja

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Kantabrien.