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Los Menores – historische Wege und sakrale Spuren

Unterkünfte in Los Menores

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Die Ermita de Los Menores befindet sich in einer ehemaligen Packhalle der Compañía Fyffes. Diese Packhalle wurde 1979 überlassen und von den Bewohnern zu einer Kirche umgebaut.

File:Camino Real entre La Hoya y Los Menores - panoramio (1).jpg File:Camino Real entre La Hoya y Los Menores - panoramio (1).jpg Foto: javiersanp via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Geschichte

Als Barrio Los Menores ist der Ort eine halbkonzentrierte ländliche Siedlung am linken Ufer des Barranco de Ajabo. In diesem Abschnitt ist der Barranco als Las Barandas bekannt. Die ersten Wohnhäuser am Hang des Barranco de Ajabo stammen aus dem 16. Jahrhundert. Durch Los Menores führte der historische Camino Real de Guía de Isora. Der Gründungskern des historischen Ensembles El Caserío de Taucho liegt rund um die Iglesia de la Virgen del Coromoto. El Caserío de Taucho in der Gemeinde Adeje auf der Insel Teneriffa (Tenerife) ist als geschichtliches Ensemble mit dem Status Bien de Interés Cultural geschützt.

Für kulturgeschichtlich Interessierte stehen in Los Menores ländliche Siedlungsgeschichte und historische Wege als eigenständige Themen neben sakralen Orten und früherer Landwirtschaft. Die kulturelle Perspektive reicht von Bauwerken und Bildnissen bis zu Wegverläufen, Siedlungsformen und Landschaftsspuren. So begegnen sich Kirche, Weiler, Ensemble und Route als unterschiedliche historische Motive. Die Ermita, der Camino Real und El Caserío de Taucho verbinden dabei sakrale Kunst, historische Wege und ein geschichtliches Ensemble. Für Kulturinteressierte stehen in Los Menores die frühere Nutzung eines Gebäudes, die Entwicklung eines Weilers und die Herkunft zweier Bildnisse als eigenständige Themen nebeneinander.

Kultur

In der Ermita de Los Menores befinden sich zwei Bildnisse der Jungfrau Maria. Das Bildnis der Virgen de Fátima kam in den 1950er-Jahren aus Olot nach Adeje und wurde der Pfarrei geschenkt. Das Bildnis der Virgen de la Encarnación wurde 1997 von Doña María Álvarez Hernández gestiftet und aus Valencia gebracht. Mit Olot und Valencia sind in den beiden Bildnissen zwei Herkunftsorte verbunden.

Landschaft

Entlang der Route Boca del Paso–La Quinta sind Zeugnisse der früheren Landwirtschaft zu sehen. Dazu gehören Dreschplätze, alte Anbau-Terrassen, Wasserkanäle aus Stein und Holz, Zisternen sowie Reste ehemaliger Bauernhäuser. Die Route führt von Boca del Paso zum alten Weiler La Quinta, dessen Ursprünge bis ins 16. Jahrhundert zurückreichen. Sie endet bei der Ermita de Santa Margarita, die aus dem späten 16. Jahrhundert stammt. Der Weg verbindet damit einen alten Weiler, eine historische Ermita und konkrete Spuren der Landwirtschaft. Für Interessierte an ländlicher Geschichte verbindet die Route Weg, Weiler, Landwirtschaft und Ermita in einem eigenständigen historischen Themenfeld.

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Weitere Orte

Weitere Orte auf derselben Ebene sind Las Moraditas, Playa Paraiso, Callao Salvaje, Fañabé, Marazul, Tijoco Bajo, Taucho, Ricasa.

Öffentliche Räume

Das Centro Cultural de Los Menores verfügt über vier Studienräume. Räume können innerhalb der Öffnungszeiten der Zentren gemietet werden. Die Buslinien 448 und 449 verbinden den Ortskern von Adeje mit La Caleta und verbessern die öffentliche Verkehrsanbindung von Los Menores.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Adeje.

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