Kanaren: Vulkanlandschaften, Inselkultur und Geschichte
Unterkünfte in Kanaren
Der kanarische Archipel umfasst vier Nationalparks. Fünf Inseln des Archipels sind als Biosphärenreservate ausgewiesen.
Zu den hier weiterführenden Inselzielen gehören El Hierro, Fuerteventura, Gran Canaria, La Gomera, La Graciosa, Lanzarote, La Palma und Teneriffa.
Natur und Vulkanlandschaften
Auf Teneriffa reicht der Parque Nacional del Teide von kanarischen Kiefernwäldern in 1.600 Metern Höhe bis zum Teide auf 3.715 Metern, dem höchsten Gipfel Spaniens. Der Teide-Nationalpark umfasst Vulkane, Lavaströme und die Vulkankaldera Circo de Las Cañadas. In diesem Nationalpark sind 44 Prozent der Arten makaronesische Endemiten; sieben Prozent kommen ausschließlich dort vor.
Der Nationalpark Garajonay bewahrt das am besten erhaltene Vorkommen dieses Ökosystems auf den Kanarischen Inseln und umfasst mehr als die Hälfte der ausgewachsenen Lorbeerwälder des Archipels. Dort sind 450 Gefäßpflanzenarten nachgewiesen, darunter 34 endemische Arten La Gomeras und acht Arten, die ausschließlich im Nationalpark vorkommen.
Der Nationalpark Timanfaya liegt im mittleren Westen der Insel Lanzarote auf den Kanarischen Inseln in einer spektakulären Vulkanlandschaft. Zu seinen Landschaftselementen gehören schwarzes und rotes Lapilli und schwarzer und roter Sand, basaltische Laven, Flechten sowie zahlreiche endemische Pflanzen- und Tierarten. Auf La Palma ist der Nationalpark Caldera de Taburiente durch eine acht Kilometer breite, kesselförmige Caldera mit einem Höhenunterschied von fast 2.000 Metern sowie durch ein Netz aus Bächen und Wildbächen geprägt.
Kultur und Geschichte
San Cristóbal de La Laguna bewahrt 627 klassifizierte öffentliche und private Gebäude, darunter 361 aus dem 16. bis 18. Jahrhundert. Die Stadt ist das erste Beispiel einer unbefestigten Stadt mit Schachbrettgrundriss, die unmittelbar den Siedlungen in Amerika unter spanischer Herrschaft vorausging.
Die Kulturlandschaft Risco Caído and the Sacred Mountains umfasst mehrere Höhlensiedlungen, die ihre ursprüngliche Form und Gestaltung weitgehend bewahren. Zu diesen Höhlenstätten gehören Orte mit Felskunst und libysch-berberischen Inschriften.
Silbo Gomero auf La Gomera ist die weltweit einzige vollständig entwickelte Pfeifsprache und wird von einer Gemeinschaft mit mehr als 22.000 Menschen praktiziert. Auf La Gomera wird Silbo Gomero seit 1999 in Schulen unterrichtet und auch bei Festen, einschließlich religiöser Feiern, verwendet.
Aktive Tage und Ausflugsziele
An den Stränden der Kanarischen Inseln sind Windsurfen und Gerätetauchen möglich. Im Landesinneren laden abwechslungsreiche Landschaften zum Wandern, Radfahren, Klettern und zur Höhlenforschung ein. Viele Wanderwege führen durch Orte, an denen das Kulturerbe mehr als 2.000 Jahre Geschichte erkennen lässt.
In der Umgebung der Kanaren liegen Las Tederas, ein Aussichtspunkt, der Aussichtspunkt Mirador de Ingenio de Santa Lucia, das Centro de Interpretación de La Fortaleza, ein Museum, das Castillo de San Francisco, eine Burg, Mundo Aborigen, ein Museum, und das Christopher Columbus House, ein Museum.
In der Umgebung der Kanaren liegen außerdem der Aussichtspunkt Mirador De La Montaña De Arucas und Cocodrilo Park, ein Zoo.
Die sieben wichtigsten Kanarischen Inseln verfügen über Flughäfen und Häfen, die Verbindungen zwischen den Inseln ermöglichen.