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Ajuy: Küstenhöhlen, Wanderwege und Inselgeschichte

Unterkünfte in Ajuy

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Ajuy zwischen Fischerdorf und Küste

Ajuy ist ein kleines Küstendorf auf Fuerteventura, das traditionell vom Fischfang geprägt ist. An der Küste treffen damit ein vom Meer bestimmter Ortscharakter und eine Landschaft zusammen, die bis weit in die Inselgeschichte zurückreicht. Die alten Bewohner der Insel, die Mahos, nutzten die Cuevas de Ajuy als Zufluchtsort und als Kultstätte.

File:Caleta Negra - Ajuy - 01.jpg File:Caleta Negra - Ajuy - 01.jpg Foto: H. Zell via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Die Höhlen stehen zugleich für die besondere Erdgeschichte des Ortes. Die Cuevas de Ajuy sind als Naturdenkmal ausgewiesen. In ihnen treten Sedimentschichten zutage, die sich während der Kreidezeit in der Tiefsee bildeten und auf ein Alter von 100 bis 150 Millionen Jahren datiert werden. Ergänzend wurden fossile Überreste von Schnecken und einer ausgestorbenen Sturmtaucherart festgestellt. Die Höhlen verbinden dadurch mehrere Zeitebenen: Die Nutzung durch die Mahos gehört zur Inselgeschichte, während die zutage tretenden Sedimentschichten von einer wesentlich früheren Phase der Erdgeschichte erzählen. Wer sich dort mit der Küste beschäftigt, begegnet neben dem heutigen Landschaftsbild auch geologischen Spuren aus einer weit zurückliegenden Zeit.

Wanderwege am Kliff und durch den Barranco

Eine grüne Wanderroute verläuft zwischen Ajuy und Madre del Agua. Eine blaue Wanderroute führt über den Barranco de Ajuy zu den Höhlen. Oben am Kliff trennt sich die grüne Route von der blauen Route und führt anschließend zur Mauer in Richtung La Aduana.

Auch von der Playa de Ajuy führt ein Weg am Küstenkliff hinauf in Richtung Puerto de La Peña. Für die Orientierung im geschützten Gebiet ist die Straße FV-621 maßgeblich: Sie verbindet Ajuy mit Pájara.

Kalköfen und die Geschichte der Kalkproduktion

Entlang des Zugangswegs zu den Cuevas de Ajuy sind alte Kalköfen zu sehen. Die Bauwerke sind in den Boden gegraben und bis zu 12 Meter hoch. Ihre Form und Größe gehören damit zu den auffälligen historischen Elementen am Weg zu den Höhlen. Ihre Lage entlang des Zugangswegs stellt die historischen Bauwerke neben die natürlichen und geologischen Besonderheiten des Höhlenbereichs.

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Die Kalkproduktion war auf Fuerteventura viele Jahre lang von großer Bedeutung. Ihren Höhepunkt erreichte sie zwischen dem 19. Jahrhundert und dem Ende des 20. Jahrhunderts. In Ajuy begegnen Ihnen diese historischen Spuren unmittelbar im Zusammenhang mit dem Küstenweg und den Cuevas, während die Mahos-Geschichte einen deutlich älteren kulturellen Bezug des Ortes markiert.

Strand, dunkler Sand und frischer Fisch

Zur Küstenlandschaft gehört die Playa de Ajuy. Der Strand ist 270 Meter lang und besteht aus Sand, Kies und rundlichen Steinen. In Ajuy gibt es einen Strand mit dunklem Sand, an dem gebadet werden kann. In Ajuy kann frischer Fisch probiert werden.

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