Torre de Santa María: Kultur, Tradition und Natur

Die Tänze Los Tableros de Torre de Santa María haben paganische Ursprünge und finden am 21. September zum Fest des Schutzpatrons San Mateo statt. Zum traditionellen Ablauf von Los Tableros gehören eine feierliche Messe mit Predigt, eine Prozession, ein Umzug, eine Opfergabe und ein Tanz. Während der Feier werden Straßen und Plätze mit aufwendigen Blumenkompositionen und handwerklichen Elementen geschmückt. So verbindet sich religiöse Feier mit Prozession, Tanz und einer aufwendig gestalteten Umgebung. Für Besucher, die lokale Traditionen und gelebte Festkultur schätzen, steht Torre de Santa María hier mit einem klar erkennbaren eigenen Charakter neben seinen historischen Bauwerken und Naturmotiven.

Kultur

Für kulturgeschichtlich Interessierte stehen in Torre de Santa María zwei Themen nebeneinander: die Festtradition Los Tableros und die Kirche Nuestra Señora de la Asunción. Beide gehören zu den konkreten kulturellen Motiven des Ortes, unterscheiden sich jedoch deutlich in ihrer Form. Zusammen mit den Wappenhäusern in der Calle General Lozano entsteht ein kulturelles Bild, das Fest, Sakralbau und historische Wohnarchitektur miteinander verbindet.

Die Kirche Nuestra Señora de la Asunción ist das wichtigste Monument von Torre de Santa María. Sie wurde zwischen dem 16. und 17. Jahrhundert erbaut. In der Kirche befindet sich eine auf das 15. Jahrhundert datierte Skulptur der Jungfrau Maria mit dem Jesuskind. An diesem Bau treffen somit die Datierung des Gebäudes und das deutlich frühere Alter der Skulptur aufeinander. Gerade diese Verbindung verschiedener Zeitebenen macht die Kirche zu einem eigenständigen Schwerpunkt innerhalb der Ortsgeschichte.

In der Calle General Lozano befinden sich mehrere gut erhaltene Wappenhäuser. Neben dem Kirchenbau gehören damit auch Häuser mit Wappen zur sichtbaren historischen Architektur von Torre de Santa María. Straße, Kirche und Fest bilden unterschiedliche kulturelle Facetten, ohne dass eines dieser Motive die anderen ersetzt.

Natur

Auch ein Naturmotiv gehört zu Torre de Santa María: Encina La Nieta ist ungefähr 500 Jahre alt. Der Baum trägt die Bezeichnung „Árbol Singular“. Für Naturinteressierte ergänzt Encina La Nieta die kulturellen Themen um einen einzelnen Baum mit sehr langer Geschichte. Das ungefähre Alter bleibt dabei ebenso Teil der Beschreibung wie die Bezeichnung „Árbol Singular“. Wer kulturelle Ortsgeschichte und einzelne Naturdenkmale gleichermaßen schätzt, findet in Torre de Santa María damit zwei klar unterscheidbare thematische Anknüpfungen.

Radfahren

Für Radinteressierte steht in Torre de Santa María mit der Route „Bicicleta y caldereta“ ein eigenes Aktivitätsthema neben Festkultur, Kirche und Natur. Die Radroute „Bicicleta y caldereta“ beginnt am Servicebereich an der EX-206 in Torre de Santa María. Am Servicebereich gegenüber dem Sitz von ADISMONTA, der als Ausgangspunkt der Route „Bicicleta y caldereta“ dient, kann geparkt werden. Damit sind der Beginn der Route, der Bezug zur EX-206, der Standort gegenüber dem Sitz von ADISMONTA und die Parkmöglichkeit an diesem Servicebereich miteinander verbunden. So ergänzt die Route die kulturellen und natürlichen Ortsmotive um ein klar benanntes Radthema, ohne mit ihnen vermischt zu werden.

Weitere Reiseziele: Hervás, Villasbuenas de Gata, Casar De Palomero, Navalmoral de la Mata, Berzocana, Pescueza, Garganta La Olla und Almoharín.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Cáceres.

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