Cañaveral: Geschichte an der Vía de la Plata

Cañaveral verbindet Ortsgeschichte, religiöses Kulturerbe und Wege durch die Landschaft der Extremadura. Der Ort wurde im 16. Jahrhundert gegründet und liegt nahe der Vía de la Plata sowie im Umfeld des Parque Nacional de Monfragüe. Die Siedlung wuchs rund um die Cañada Real Soriana, die historisch dem Viehtrieb und dem Salzhandel diente. Auch eine lokale Nachspeise gehört zum Ortsbild: Die berühmten „limas“ zählen zu den Nachspeisen von Cañaveral.

Kirchen und religiöse Zeugnisse

Im Südwesten von Cañaveral steht neben dem Rathaus der Templo de Santa Marina de Cañaveral. Sein Hauptaltar ist eine vergoldete barocke Schnitzarbeit aus dem zweiten Drittel des 18. Jahrhunderts. Der Templo de Santa Marina de Cañaveral stammt aus dem 14. und 16. Jahrhundert. Ebenfalls zum religiösen Erbe gehört das barocke Santuario de Nuestra Señora de Cabezón. Es beherbergt ein Bildnis der Jungfrau mit dem Kind, dessen Ursprung etwa ins 12. Jahrhundert zurückreicht.

Die Ermita de San Roque ist ein historisches religiöses Bauwerk in Cañaveral. Im Gebiet Cabezón liegt außerdem die Ermita de Nuestra Señora de Cabezón neben der Römerstraße und der Cañada Real de Merinas. Der Cristo del Humilladero ist eine Skulptur aus dem 16. Jahrhundert, die in der Pfarrkirche von Cañaveral besichtigt werden kann.

Wallfahrt und Feste im Jahreslauf

Die Patronatsfeierlichkeiten zu Ehren der Virgen de Cabezón sind in Cañaveral tief im religiösen und gesellschaftlichen Leben des Ortes verwurzelt. Am zweiten Sonntag im Mai findet eine große Wallfahrt zum Santuario de Nuestra Señora de Cabezón statt. Die jährlichen Fiestas de San Roque werden im August in Cañaveral gefeiert; organisiert werden sie vom Gemeinderat mit Unterstützung der Pfarrei. Wer Cañaveral über seine Traditionen kennenlernen möchte, findet damit zwei fest verankerte Termine im Jahreslauf.

Vía de la Plata und Wege durch die Landschaft

Von der Nähe zur Vía de la Plata zeugen auch erhaltene Überreste der Römerstraße. Sie liegen auf der rechten Seite der N-630 in dem Abschnitt zwischen dem Bar-Hostal Miraltajo und dem Bahnhof. Der Bahnhof von Cañaveral befindet sich östlich des Ortes an der Bahnstrecke Madrid–Badajoz.

Mehrere Etappen und Routen führen durch die Umgebung. Die Etappe Cañaveral–Galisteo beginnt an der Ermita de San Cristóbal in Cañaveral und führt über einen steilen Weg hinauf zum Puerto de los Castaños. Die Route Sierra de Cañaveral führt über einen Anstieg zur Sierra de Cañaveral und anschließend über die Senda del Caño durch einen bewaldeten Pfad zurück zum Ort. Auf der Etappe Embalse de Alcántara–Grimaldo führt der Weg nach dem Puerto de los Castaños durch Korkeichen. Für Radfahrende dient Cañaveral auf der Ciclosenda del Tajo als städtischer Halt, an dem man sich ausruhen und überwiegend religiöses Kulturerbe besichtigen kann.

Unterkünfte in Cañaveral vergleichen

Preise, Verfügbarkeit und Ausstattung für Ihren Reisetermin direkt bei Booking.com prüfen.

Unterkünfte und Angebote ansehenAnzeige · Partnerlink zu Booking.com

Weitere Reiseziele entdecken

Navatrasierra, Salvatierra De Santiago, Trujillo, Navalmoral de la Mata, Marchagaz, Portezuelo, Arroyomolinos De La Vera und Collado

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Cáceres.

Für Anbieter