Herrera de Alcántara: Dolmen, Natur und Flussroute
Jedes Jahr am Samstag des Karnevals findet in Herrera de Alcántara die Matanza Hispano-Lusa statt, ein traditionelles Fest des Zusammenlebens sowie der Gastronomie und Kultur, das gemeinsam mit den Nachbarn aus Malpica do Tejo begangen wird. Wer dieses Fest besuchen möchte, richtet die Reisezeit auf den Samstag des Karnevals aus.
Kultur
Am Platz des Ortes steht die Iglesia de San Sebastián Mártir, eine im 18. Jahrhundert errichtete Kirche aus Mauerwerk. Beim Dolmen de Bodegas besitzt die kreisförmige Kammer etwas mehr als 2 m Durchmesser; außerdem ist dort ein etwa 20 m durchmessender Tumulus erhalten. Der Dolmen Cerro Caldera weist noch einen sichtbaren Gang auf.
Küche
Die Küche von Herrera de Alcántara bewahrt ihre Traditionen. Zu ihr gehören Gerichte aus Schweine- und Lammfleisch, iberische Wurstwaren, Käse, Honig und traditionelle Süßspeisen.
Weitere Ortsseiten: Portezuelo, San Martín De Trevejo, La Garganta, Cuacos De Yuste, Plasencia, Jerte, Torrecillas De La Tiesa, Salvatierra De Santiago.
Natur
Die Rivera Aurela ist als Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung (LIC) und als Besonderes Schutzgebiet (ZEC) ausgewiesen. Sie gehört zum Natura-2000-Netz und liegt innerhalb des geschützten Bereichs des Parque Natural del Tajo Internacional. In Herrera de Alcántara liegt außerdem die ZEPA Río Tajo Internacional y Riberos. Dort können Schwarzstörche, Gänsegeier, Adler, Eisvögel und Fischotter beobachtet werden.
Wasser
Bei Herrera de Alcántara befindet sich eine Anlegestelle, die zu den Anlegestellen der Flussroute des Schiffs Balcón del Tajo gehört. Die Bootsfahrt Ruta Cedillo – Herrera de Alcántara dauert zwei Stunden und kann zu jeder Jahreszeit unternommen werden. Die zweistündige Dauer macht die Fahrt zu einem zeitlich klar umrissenen Bestandteil der Tagesplanung. Die Jahreszeit muss für diese Fahrt nicht auf einen bestimmten Abschnitt des Jahres begrenzt werden. Sie führt durch die Landschaft des Parque Natural del Tajo Internacional mit gelben Schwertlilien sowie Schwarzstörchen, Gänsegeiern, Schmutzgeiern und Kaiseradlern.
Wege
Die Ruta botánica de Mari Loza kann von der Calleja de Mari Loza in Herrera de Alcántara aus zu Fuß begangen werden. Alternativ ist der zugehörige Anleger über die Straße zu Fuß oder mit einem Fahrzeug erreichbar. Für den Zugang zum Anleger sind damit beide genannten Fortbewegungsarten möglich.
Der von der FEDME homologierte Wanderweg SL-CC 136 beginnt an der Straße am Tajo, führt an der Fuente de la Pizarra aus dem Jahr 1400, den Pasaderas, dem Weg des Cotillo und der Gándara vorbei und endet an der Puente Viejo del Cabrioso. Start und Ende des Weges sind damit an zwei eindeutig benannten Punkten festgelegt.
Auch die Etappe 42 von Santiago de Alcántara nach Herrera de Alcántara endet in Herrera de Alcántara. Für diese Etappe ist Herrera de Alcántara der angegebene Zielort.
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