Pallares: Landschaft, Gastro Ruta und Pfarrkirche
Unterkünfte in Pallares
Zwischen Sierra Morena und fruchtbarem Tal
Pallares liegt in den nördlichen Ausläufern der Sierra Morena, in einem sanften und fruchtbaren Tal auf etwa 537 Metern Höhe. Zugleich liegt der Ort in einer herben Landschaft mit üppiger Vegetation. Wenn Sie Kultur und offene Landschaften in einem Aufenthalt verbinden möchten, rückt Pallares damit seine Umgebung in den Mittelpunkt.
Die Gastro Ruta de Pallares
Die Gastro Ruta de Pallares wird von der Hermandad de San Isidro de Pallares in Zusammenarbeit mit dem Ayuntamiento de Montemolín, Pallares y Santa María organisiert. Sie führt durch schöne Landschaften der Umgebung und ist etwa 13 Kilometer lang. Dadurch erhält die Route eine klare Verbindung von Bewegung und regionalem Geschmack. Der Weg bleibt als eigenes Erlebnis erkennbar, während die Landschaft den Rahmen für die Strecke bildet.
Am 30. März 2025 begann die Wanderung der Gastro Ruta de Pallares in der Nähe der Ermita de San Isidro und führte am Ende zur Wiese an der Wallfahrtskapelle zurück. Start und Rückkehr liegen damit an religiös geprägten Bezugspunkten; diese beiden Orte geben der Wanderung einen klaren räumlichen Rahmen. Ein Verpflegungspunkt der Gastro Ruta de Pallares ist mit Wasser, einem Schinken-Sandwich und einem Glas Clarete-Pitarra-Wein aus Maguilla verbunden. So setzt die Route neben der Landschaft auch einen konkreten kulinarischen Akzent. Die ungefähre Streckenlänge gibt der Wanderung einen klaren räumlichen Umfang, während der benannte Start- und Rückkehrbereich den Weg als zusammenhängende Runde erscheinen lässt. Für die Tagesplanung bleibt damit die Strecke selbst der konkrete Bezugspunkt; der Weg führt von der Landschaft zu den religiösen Bezugspunkten und zum kulinarischen Halt während der Wanderung.
Santa María Magdalena
Die Pfarrkirche Santa María Magdalena ist derzeit besichtigbar. Das kleine, vollständig weiß getünchte Gebäude besitzt einen volkstümlichen architektonischen Charakter. Im Inneren befinden sich ein barockes Retabel, eine aus dem 18. Jahrhundert stammende Holzfigur der Santa María Magdalena und eine Christusdarstellung aus dem 18. Jahrhundert. Hinzu kommen eine Darstellung der Santa Isabel aus dem 17. oder 18. Jahrhundert sowie ein behauenes Taufbecken aus dem 17. oder 18. Jahrhundert.
Auch die räumliche Anlage der Kirche ist klar gegliedert: Sie besitzt einen quadratischen Grundriss, drei durch drei Joche gegliederte Schiffe, neun gleichartige Raumfelder und vier zentrale Säulen. Darüber liegen Gewölbe mit Graten und Stichkappen. Bei einer Feier in Pallares zu Ehren der Santa María Magdalena wurde in der Pfarrkirche eine Eucharistie gefeiert. Außerdem spielte bei dieser Feier die Gruppe „El Castellar“ typische Jotas aus Extremadura. Kirche, Fest und Musik verbinden so den konkreten Sakralraum mit einer regional geprägten Feierkultur.
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