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Fuente del Maestre: Historisches Ensemble, Kirchen und Feste

Unterkünfte in Fuente Del Maestre

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Fuente del Maestre ist als Bien de Interés Cultural in der Kategorie „historisches Ensemble“ geschützt. Im historischen Zentrum sind zwei Hauptplätze durch die Calle Pizarra miteinander verbunden. Einer der beiden Plätze ist traditionell gepflastert und repräsentiert das typische Platzmodell der Baja Extremadura. Diese Abfolge macht den Ortskern als zusammenhängenden historischen Raum lesbar, ohne dass seine markanten Punkte auf ein einzelnes Bauwerk beschränkt bleiben.

File:06360 Fuente del Maestre, Badajoz, Spain - panoramio.jpg File:06360 Fuente del Maestre, Badajoz, Spain - panoramio.jpg Foto: Вова Горбачевский via Wikimedia Commons, CC BY 3.0

Kirchen und Palast mit mittelalterlichen Wurzeln

Die Parroquia Nuestra Señora de la Candelaria entstand im 15. Jahrhundert und wurde im 16. Jahrhundert vollendet. Ihre Architektur vereint gotisch-mudéjare und Renaissance-Elemente. Der Hauptaltar wurde 1719 von dem sevillanischen Schnitzmeister Sebastián Jiménez begonnen und 1756 vollendet. An diesem Bau lassen sich damit mehrere Epochen und eine klar datierte handwerkliche Arbeit miteinander verbinden.

Der Palacio del Gran Maestre hat zwei Stockwerke und ist überwiegend im Mudéjar-Stil errichtet. Er ist um einen Innenhof mit einer doppelten Arkadengalerie aus Sichtziegeln angeordnet. Der Palast war die Residenz des Großmeisters des Santiagoordens, Suárez de Figueroa. Die Bauform und die historische Rolle geben dem Ort einen zweiten, deutlich anders geprägten Zugang zur Geschichte von Fuente del Maestre.

Fuente del Corro und die Stadtmauer

Fuente del Corro ist ein quadratisches, aus Marmor errichtetes Gehege, das über drei Treppen erreicht wird. In seinem Zentrum befindet sich ein Becken mit einer marmornen Einfassung, aus dem früher Wasser geschöpft wurde. Fuente del Corro ist die Quelle, nach der Fuente del Maestre benannt ist. Hier treffen Ortsname, Bauform und die frühere Wassernutzung in einem einzigen konkreten Ortspunkt zusammen.

Auch die mittelalterliche Befestigung ist im Stadtbild greifbar: In Fuente del Maestre ist ein etwa 200 Meter langer Abschnitt der mittelalterlichen Stadtmauer erhalten. Die Iglesia de San Juan ist seit dem späten 15. Jahrhundert eine Kirche und war zuvor eine jüdische Synagoge. Beide Orte erweitern den historischen Blick über die repräsentativen Plätze und die Palastarchitektur hinaus.

Kunst, Instrumente und Veranstaltungsorte

Für unterschiedliche kulturelle Interessen stehen zwei eigenständige Sammlungen. Die Dauerausstellung José Gordillo umfasst ungefähr 50 Werke. Das Museo de Instrumentos de Música Tradicional (Aquilino Vicente) umfasst mehr als 100 Instrumente und zeigt Stücke vom 18. Jahrhundert bis heute. Zusammen führen die Ausstellungen von persönlichem Kunstschaffen zu einer zeitlich weit gespannten musikalischen Sammlung.

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Die Plaza de Toros von Fuente del Maestre bietet neben Stierkampfveranstaltungen auch andere Veranstaltungen. Ihre Außenansicht ist quadratisch; außerdem sind Fenster aus dem Projekt für eine Kavalleriekaserne zu erkennen. Damit verbindet dieser Ort eine Veranstaltungsfunktion mit sichtbaren baulichen Spuren eines früheren Vorhabens.

Ein fester Termin im Jahreslauf sind die Fiestas del Stmo. Cristo de las Misericordias, die traditionell vom 13. September bis zum 17. September gefeiert werden. Zu ihnen gehören eine Tageskirmes, Stierkampfveranstaltungen, Musikfestivals und eine Nachtkirmes.

Los Diez Ojos im Gemeindegebiet

Zum weiteren Bild gehört Los Diez Ojos, ein Naturgebiet im Gemeindegebiet von Fuente del Maestre, dessen kommunales Gelände vom Ausläufer des Embalse de Villalba überflutet wird. Damit umfasst das Ortsbild sowohl historische Plätze und religiöse Bauten als auch Sammlungen, Veranstaltungsorte und ein Naturgebiet mit jeweils eigenem Charakter.

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