Talarrubias: Kultur, Natur und Wege durch die Extremadura
Unterkünfte in Talarrubias
Die Pfarrkirche Santa Catalina de Alejandría stammt aus dem 16. Jahrhundert und verbindet gotische, Renaissance- und Mudéjar-Stile. Ihre gotische Tragstruktur wird durch Renaissance-Elemente an Kragsteinen, Gesimsträgern und Strebepfeilern ergänzt; Mudéjar-Elemente zeigen sich an Alfiz-Rahmungen und am Turm. Damit konzentriert sich ein wesentlicher Teil des kulturellen Rundgangs auf ein Bauwerk, an dem sich mehrere Gestaltungstraditionen unmittelbar verbinden.
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Foto: Concepcion AMAT ORTA… via Wikimedia Commons, CC BY 3.0
Historische Gebäude und lokale Traditionen
Auch die Casa del Patio gibt dem Ortsbild eine eigene historische Tiefe. Sie war früher ein Franziskanerkloster, bevor die Brüder in das Königliche Kloster von Guadalupe verlegt wurden. Heute ist die Casa del Patio ein barockes Gebäude, dessen ornamentale Gestaltung auf das Portal konzentriert ist. Die Capilla del Carmen wurde 1792 als Kapelle des angrenzenden Krankenhauses errichtet. Einen anderen historischen Akzent setzt die Fuente Trifón: Der Brunnen stammt aus dem späten Mittelalter und besitzt ein überwölbtes Bauwerk aus Schiefer und Ziegeln sowie eine Quelle im Inneren.
Beim Fest Los Rincones werden seit 2004 historische sowie alltägliche Räume für Ausstellungen, Musik, Theater und Tanz geöffnet. Kulinarisch gehören Ajoblanco, Migas und Caldereta zu den typischen Rezepten von Talarrubias. Die Tourismusinformation von Talarrubias bietet Besuchern Informationen und Beratung zu Sehenswürdigkeiten, zum Naturraum, zu Wanderwegen, zum Verkehr, zu Kulturveranstaltungen und zu regionalen Speisen. So lassen sich Kultur, Ortsgeschichte und regionale Küche bereits bei der Planung miteinander verknüpfen.
Puerto Peña: Felswand, Wasser und Aktivitäten
Bei Puerto Peña beherbergt die Felswand La Gran Muralla die größte Kolonie von Gänsegeiern in der Provinz Badajoz. Die Etappe 21 des Camino Natural del Guadiana endet an der Playa de Puerto Peña. Dort gibt es Infrastruktur für Badende, einen Anleger sowie ein Freizeitzentrum mit Café, Toiletten und Picknickplätzen. Puerto Peña eignet sich außerdem für Radtouren, Klettern, Angeln, Wandern und Kanufahrten. Naturbeobachtung und Aktivitäten am Wasser liegen hier daher eng beieinander.
Auch für eine längere Beobachtungstour durch die Landschaft bietet Talarrubias einen konkreten Ausgangspunkt. Die Route 15 „Birding in Extremadura: La Siberia“ beginnt an der Plaza de España. Dort lassen sich Zwergfalken, Mauersegler, Weißstörche, Mehlschwalben und Schwalben beobachten. Die Route umfasst 109 km mit dem Fahrzeug und 7 km zu Fuß und verläuft über Asphalt, unbefestigte Pisten und Wege. Wer diese Strecke einplant, verbindet einen Start im Ort mit verschiedenen Fortbewegungsarten und einer klaren Ausrichtung auf die Vogelbeobachtung.
Orientierung am Mirador
Der Mirador des Centro de Interpretación de la Fauna Rupícola de Puerto Peña liegt in Talarrubias neben dem Campingplatz Puerto Peña. Die Zufahrt erfolgt über eine Abzweigung von der N-430 in der Nähe der Talsperre García de Sola. Für Ornithologie-Interessierte bietet der Mirador Informationen auf Informationstafeln und anhand von Modellen. Bei den Patronatsfesten in Talarrubias treten an den Festtagen vom 23. bis zum 27. verschiedene Orchester jede Nacht bis zum Morgengrauen auf dem Dorfplatz auf.
Weitere Ziele zum Weiterlesen sind Badajoz, Fuente Del Maestre, Ribera Del Fresno, Medellín, Aljucén, Alburquerque, La Garrovilla und Santa Amalia.
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