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Llerena: Kirchen, Klöster und Geschichte

Unterkünfte in Llerena

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Llerena vereint mehrere historische Bauformen, regionale Festtraditionen, lokale Küche und Wege durch die Campiña Sur. In der Iglesia Nuestra Señora de la Granada treffen Mudéjar, Gotik, Renaissance, Barock und Rokoko aufeinander. Die unterschiedlichen Stilrichtungen sind in diesem Gotteshaus gemeinsam präsent.

File:Iglesia de Nuestra Señora de la Granada (Llerena).jpg File:Iglesia de Nuestra Señora de la Granada (Llerena).jpg Foto: Axel Cotón Gutiérrez via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Kultur und Geschichte

Die Iglesia de Santiago Apostol ist ein spätgotischer Bau im hispano-flämischen Stil. D. Alonso de Cárdenas gründete die Kirche zu seinem Begräbnis. Die Casa Maestral wurde als Residenz der Maestre des Santiagoordens in der Stadt errichtet. Kirche und Residenz stehen für zwei verschiedene historische Bezüge innerhalb Llerenas.

Im historischen Viertel von Llerena gibt es zahlreiche Wohnhäuser im Mudéjar-Stil, die als Casas Mudéjares bezeichnet werden. Das Convento e Iglesia de Santa Clara ist heute das einzige der acht Klöster Llerenas, das noch als Kloster erhalten ist. Die Mudéjar-Wohnhäuser und das Kloster gehören zu den unterschiedlichen Bauformen, die im historischen Ortsbild nebeneinander stehen.

Der heutige Komplex Cultural „La Merced“ umfasst das Kloster und die Kirche La Merced sowie den ehemaligen Palast Casa Palacio de Recaudación de Impuestos de la Mesa Maestral. Zum Komplex gehört außerdem die Kapelle des ehemaligen Jesuitenkollegs. Das jesuitische Gebäude wurde 1715 fertiggestellt. Kloster, Kirche, ehemaliger Palast und Kapelle bilden den baulichen Bestand dieses Komplexes.

Plätze und Museen

Die Plaza von Llerena gilt als möglicherweise repräsentativstes Beispiel einer barocken Veranstaltungsanlage in der Region. An ihren übrigen Seiten ist sie von Arkaden eingefasst. Das Gebäude an der Plaza beherbergt das Museo Histórico Ciudad de Llerena. Barocke Platzgestaltung, Arkaden und Museum liegen hier unmittelbar beieinander.

Feste und Küche

Die „jotilla“ ist der repräsentativste Tanz von Llerena. Im März findet in Llerena die Matanza Tradicional Extremeña y Feria del Embutido statt, die als Fiesta de Interés Turístico Regional anerkannt ist. Bei dieser Veranstaltung können Besucher Migas, typische Süßspeisen, Schweinefleischgerichte und einen großen Eintopf genießen. Tanz, Festtermin und regionale Speisen gehören in Llerena zu unterschiedlichen kulturellen Ausdrucksformen.

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Landschaft und Wege

Die Ruta del Rey Jayón wird von den Gemeinden Llerena, Fuente del Arco, Reina und Casas de Reina sowie der Asociación de Senderismo Tomillo y Orégano de Llerena (ASTOLL) organisiert. In ihrer beschriebenen Streckenführung führte sie über 24 Kilometer durch die Campiña Sur und endete in Llerena. In der Umgebung von Llerena verläuft außerdem die Ribera de los Molinos. Die Route, der regionale Landschaftsraum und der Wasserlauf nennen drei konkrete Schauplätze rund um die Stadt.

Touristische Information

Die Oficina de Turismo de Llerena informiert über Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten in der Umgebung und berät Besucher bei der Planung ihres Aufenthalts sowie bei der Auswahl geeigneter Routen und Aktivitäten.

Weitere Orte

Weitere Orte: La Parra, Bienvenida, Fuentes De León, Valencia del Mombuey, Cabeza La Vaca, Talarrubias, Higuera De Llerena und Nogales.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Badajoz.

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