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Manurga: Kulturerbe, Wald und Ausblicke

Unterkünfte in Manurga

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Manurga liegt auf einer markanten Anhöhe auf 695 Metern Höhe. Von Manurga aus reichen die Ausblicke über das Tal von Zigoitia bis nach Vitoria-Gasteiz; im Hintergrund liegen die Montes de Vitoria. Die Lage gibt dem Ort einen klaren landschaftlichen Rahmen, in dem Fernblicke, Talraum und die Wälder der näheren Umgebung zusammengehören.

Anreise nach Manurga

Von Vitoria-Gasteiz erreicht man Manurga über die N-622 in Richtung Bilbao, die A-3608 und anschließend die A-3610 in Richtung Gopegi.

San Martín: Baugeschichte und Kunst

Mit dem Bau der heutigen Pfarrkirche San Martín wurde 1520 begonnen; fertiggestellt wurde sie im 19. Jahrhundert zusammen mit dem Portikus. Die Pfarrkirche San Martín besitzt eine gotische Struktur mit barocken Veränderungen, einen kreuzförmigen Grundriss und einen polygonalen Chor aus solidem Mauerwerk. Schon die Baugeschichte führt durch mehrere Jahrhunderte und macht die Kirche zu einem wichtigen kulturellen Bezugspunkt in Manurga.

Im Inneren der Pfarrkirche San Martín befindet sich ein Hauptaltarretabel im churrigueresken Stil. Die Verástegui-Kapelle in der Pfarrkirche San Martín besitzt ein Wappen an der Wand und ein kunstvoll gearbeitetes Abschlussgitter. Beide Bereiche lenken den Blick auf unterschiedliche Formen der Gestaltung: das reich ausgearbeitete Altarretabel und die besondere Ausstattung der Kapelle.

Aus der Pfarrkirche San Martín in Manurga stammt ein hispano-philippinisches, aus Elfenbein geschnitztes und polychromiertes Cristo Expirante aus dem 17. Jahrhundert. Ein in der Pfarrkirche San Martín in Manurga aufbewahrtes Pluviale wurde nach 1732 der Kapelle des Santo Cristo de la Expiración geschenkt. Diese beiden kunst- und kirchengeschichtlichen Bezüge ergänzen die architektonischen Merkmale der Pfarrkirche um kunsthandwerkliche und religiöse Zeugnisse.

Goikobidea und der Aufstieg zum Gorbeia

Der kurze, einfache Rundweg Goikobidea beginnt und endet in Manurga und ermöglicht einen Spaziergang durch das Kulturerbe des Ortes. Am Wegesrand des Rundwegs liegen natürliche Motive, historische Überreste und Ruinen traditioneller Arbeitsstätten. Dadurch verbindet Goikobidea auf engem Raum Landschaftseindrücke mit Spuren der örtlichen Vergangenheit, ohne dass der Rundweg seine überschaubare Form verliert.

Manurga ist einer der Ausgangspunkte für den Aufstieg zum Gipfel des Gorbeia. Der Ort steht damit auch im Zusammenhang mit einer größeren Bergwanderung, während Goikobidea einen kurzen Rundweg mit Bezug zum Kulturerbe des Ortes bildet.

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Brücke, Turmhaus und historische Wege

Die Verwaltungsvertretung von Manurga ließ die Izubarri-Brücke 2018 sanieren. Das Turmhaus der Hurtado de Mendoza wird auf das 15. und 16. Jahrhundert datiert. Beide Bauwerke gehören zu den konkreten historischen Spuren, die neben der Pfarrkirche San Martín und den Überresten am Goikobidea den Charakter von Manurga mitbestimmen.

Manurga lag an einer stark frequentierten mittelalterlichen Route, die Gipuzkoa (Leintz Gatzaga, auch Salinas de Léniz) und Bizkaia (Orduña) über Araba/Álava (Zigoitia und Zuia) verband. Diese historische Verbindung ordnet den Ort in einen größeren Verkehrs- und Landschaftsraum ein, ohne die eigenständigen Zeugnisse von Manurga auf eine einzelne Route zu reduzieren.

Wälder, Hirsche und der Festtag des heiligen Martin

Die Wälder in der näheren Umgebung von Manurga können erkundet werden. Von Manurga aus gelangt man zu Orten, an denen die Brunftschreie der Hirsche in dieser Gegend zu hören sind. Naturbeobachtung und Waldlandschaft ergänzen damit die Wege und historischen Bauwerke um eine ruhigere, vom Jahreslauf geprägte Seite des Ortes.

Das Patronatsfest von Manurga wird am Festtag des heiligen Martin, dem 11. November, gefeiert. Der Festtag stellt zugleich einen direkten kulturellen Bezug zur Pfarrkirche San Martín her, deren Name auf denselben Heiligen verweist.

Weitere Orte für Ihre Reiseplanung sind Legutio, El Campillar, Leza, Goiuri-Ondona, Quejana, Ibarguren, Bilar und Lukiano.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Alava.

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