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Gurendes: Kirchenkunst, Omecillo und Sierra-Landschaft

Unterkünfte in Gurendes

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Gurendes liegt am rechten Ufer des Omecillo und in den Ausläufern der Sierra de Arkamo. Der Ort ist in drei Bereiche gegliedert: Barrio de Arriba, Barrio de Medio und Barrio de Abajo. Diese Gliederung bietet einen klaren Ausgangspunkt, um Ortsbild, Flusslandschaft und Bergumgebung miteinander zu verbinden.

Landschaft zwischen Fluss und Berg

Gurendes und Quejo liegen am Südhang der Sierra de Árcena-Sobrón. Derzeit prägen Waldkiefern (Pinus sylvestris) die Landschaft beider Orte. Der Gemeindeverband Gurendes-Quejo ist durch einen ökologischen Korridor mit dem Naturpark Valderejo verbunden. Damit treffen am Ort Naturbeobachtung, Landschaft und Ortsgeschichte als unterschiedliche Reiseinteressen aufeinander.

Der Zugang zum Gemeindeverband Gurendes-Quejo erfolgt über die Straße A-4331, die an die Hauptstraße A-2622 anschließt.

Kirche, Kunst und historische Bauwerke

Im Ortsbild setzt die Pfarrkirche San Miguel einen architektonischen Schwerpunkt. Sie ist ein Mauerwerksbau mit quadratischem Turmgrundriss; der Turm wird von einer Laterne bekrönt. Im Inneren besitzt die Kirche einen rechteckigen Grundriss mit barocken Gewölben. Zum barocken Hauptaltar gehört ein Ecce-Homo-Relief an der Tabernakeltür. Ebenfalls in San Miguel befindet sich die etwa 40 cm hohe, polychrome Skulptur Virgen de la Estrella aus dem frühen 13. Jahrhundert. Sie steht am Altar an der Evangelienseite.

Zur älteren Geschichte gehören das Kloster El Salvador, das in Gurendes bereits im 11. Jahrhundert bestand, und das Kloster San Salvador de Gurendes, das 1047 an San Millán angegliedert wurde. Einen späteren baulichen Akzent setzt die Casa-torre de Gurendes aus dem frühen 16. Jahrhundert. An ihrer linken Fassade weist sie zahlreiche Schießscharten auf. In Gurendes ließ Celerino Díaz de Tuesta in einer Anlage, die ursprünglich nur eine Mühle war, eine Säge in Betrieb nehmen.

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Wege am Omecillo und in der Sierra

Die Route de la Sierra de Árcena führt durch Kiefernwälder zu höher gelegenen Bereichen mit Panoramablicken über das Tal. Die Ruta del Río Quejo ist ein Flussweg, der dem Lauf des Nebenflusses folgt, der in den Omecillo mündet. Der botanische Spaziergang von Villanueva nach Gurendes ist ein etwa 50-minütiger Rundweg, der die beiden Orte verbindet. Zu ihm gehört ein 2,5 km langer, parallel zum Omecillo verlaufender Weg nach Gurendes.

Nahe dem Omecillo bei Gurendes gilt ein Bestand von Narcissus minor subsp. minor als vorhanden; mit etwas Glück lassen sich die Narzissen bis April oder Mai beobachten.

Wenn Sie eine Unterkunft in Gurendes auswählen, können Sie den Schwerpunkt Ihres Aufenthalts an diesen konkreten Themen ausrichten: Kirchenkunst und Baugeschichte, Wege am Omecillo oder Wald- und Berglandschaft. Die Orts- und Wegthemen geben Ihnen dafür eine sachliche Orientierung.

Weitere Orte für Ihre Auswahl

Für den Vergleich mit weiteren Orten können Sie außerdem Maestu, Samaniego, Campezo / Kanpezu, Legutio, Moreta, Sobrón, Castillo-Sopeña und Arkaia betrachten.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Alava.

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