Bernedo: Mittelalterliche Festung und Sakralbauten

File:20260313 AGF Vitoria-13 Bernedo.jpg File:20260313 AGF Vitoria-13 Bernedo.jpg Foto: Vox España via Wikimedia Commons, CC0

Bernedo war im Mittelalter eine ummauerte Festung mit einer Burg. Der mittelalterliche Straßenplan von Bernedo wird von der Calle Mayor, der Calle del Medio und der Calle de Abajo geprägt; diese Straßen verlaufen in Ost-West-Richtung durch den Ort. So verbindet das Ortsbild die Erinnerung an Burg und Befestigung mit einer klar erkennbaren historischen Straßenordnung. Das Sarrea-Tor ist das einzige Tor von Bernedo, das seinen Torbogen noch bewahrt. Der erhaltene Torbogen macht den Zugang zu einem eigenständigen Zeugnis der früheren Befestigung.

Geschichte und Ortsbild

Die drei Straßen Calle Mayor, Calle del Medio und Calle de Abajo gehören zu den benannten Elementen dieses mittelalterlichen Plans. Ihre gemeinsame Ost-West-Richtung ist ebenso Teil der überlieferten Ortsstruktur wie die Burg und die ummauerte Anlage. Das Sarrea-Tor ergänzt dieses Bild als einziges Tor, dessen Torbogen noch erhalten ist. Damit liegen im Ortskern unterschiedliche Hinweise auf die mittelalterliche Gestalt Bernedos nebeneinander, ohne dass ihre jeweiligen Funktionen gleichzusetzen sind.

Sakralbauten

Auf der Plaza Mayor von Bernedo steht die Pfarrkirche Natividad de Nuestra Señora. Das Portal der Kirche Natividad de Nuestra Señora stammt aus dem 13. Jahrhundert und ist romanisch mit einem Übergang zur Gotik gestaltet. Der barocke Hauptaltaraufsatz der Kirche Natividad de Nuestra Señora ist ein Werk des 17. Jahrhunderts von José Pérez de Viñaspre und Francisco Jiménez. Am selben Kirchenbau stehen damit ein Portal aus dem 13. Jahrhundert und ein Hauptaltaraufsatz des 17. Jahrhunderts nebeneinander. Die Angaben zu Portal und Altaraufsatz benennen zugleich die unterschiedlichen Epochen und die beiden Künstler des barocken Werks.

In der Nähe von Markinez gibt es neun künstliche Höhlen eremitischen Ursprungs, die zusammen den Namen Larrea tragen. Die Höhlen sind damit nicht als einzelne, voneinander unabhängige Namen überliefert, sondern als Gruppe von neun Anlagen mit einer gemeinsamen Bezeichnung. Ihre Lage in der Nähe von Markinez gehört zur räumlichen Einordnung dieses besonderen historischen Ortes.

Okón und geistliche Orte

Die Ermita de Nuestra Señora de Okón wird von den Einheimischen seit dem Mittelalter verehrt. Der Altaraufsatz der Ermita de Nuestra Señora de Okón umfasst eine mittelalterliche „Andramari“, die auf das 13. oder 14. Jahrhundert datiert wird. Der Weg zur Ermita de San Tirso beginnt am Santuario de Nuestra Señora de Okón. In Okón treffen somit der überlieferte Kult, ein mittelalterliches Bildwerk und der benannte Ausgangspunkt für den Weg zur Ermita de San Tirso zusammen.

Das Área recreativa de Okón verfügt für Besucher über Grillstellen, Tische und einen Speisesaal. Zum Área recreativa de Okón gehört ein Kinderspielplatz. Die genannten Einrichtungen umfassen damit sowohl Grillstellen und Tische als auch einen Speisesaal und einen Kinderspielplatz. Sie sind dem Área recreativa de Okón zugeordnet.

Natur

Izki wurde 1998 zum Naturpark erklärt und umfasst 9.143 Hektar. Die kleinen Flüsse Izki, Molino und Berrón durchqueren das Tal von Izki. Zur Landschaft gehört außerdem die Etappe Bernedo–Lagrán, die durch Buchenwälder an der Sierra de Cantabria-Toloño führt.

Weitere Reiseziele, die Sie auf dieser Seite aufrufen können, sind Bujanda, Corro, Labastida, Lalastra, Hueto Arriba, Legutio, Laguardia und Murgia.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Alava.

Unterkünfte in Bernedo vergleichen

Preise, Verfügbarkeit und Ausstattung für Ihren Reisetermin direkt bei Booking.com prüfen.

Unterkünfte und Angebote ansehenAnzeige · Partnerlink zu Booking.com

Für Anbieter