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Corro zwischen Höhlen, Kulturerbe und Wanderwegen

Unterkünfte in Corro

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Corro zwischen Höhlen und Kulturerbe

Corro verbindet frühmittelalterliche Geschichte, markante Sakralbauten und Wege zu künstlichen Höhlen. Die Nekropole Santa Olalla und Santa Lucía, die Kirche San Miguel und die Mühle Molino de Solapeña geben dem Ort mehrere konkrete Kulturthemen. Zugleich führen Routen im Tal von Valdegovía zu Höhlen in verschiedenen Ortschaften. Für Ihre Planung entsteht dadurch eine klare Wahl zwischen historischen Zielen und unterschiedlich langen Wegabschnitten. Kulturinteressierte treffen in Corro auf Felsgräber, Sakralarchitektur, eine Mühle und ein Brunnen-Tränke-Ensemble aus unterschiedlichen Zeiten.

Historische Spuren in Corro

Die Mühle Molino de Solapeña in Corro gehört als Kulturgut der Kategorie Monument zum Allgemeinen Inventar des baskischen Kulturerbes. Die künstlichen Höhlen von Corro gehören im Gemeindegebiet von Valdegovía zu den erhaltenen besonders interessanten historischen Überresten. Die Mühle ergänzt dabei die in den Fels gearbeiteten Höhlen von Corro um ein weiteres bauliches Zeugnis.

Die Nekropole Santa Olalla und Santa Lucía

Die Nekropole Santa Olalla und Santa Lucía in Corro ist frühmittelalterlichen Ursprungs und umfasst rund dreißig anthropomorphe, in den Fels gehauene Gräber. Die Bezeichnung anthropomorph verweist auf die menschliche Gestalt der Gräber und macht die besondere Form der Anlage unmittelbar verständlich.

Ein Hinweisschild markiert die Nekropole Santa Lucía-Santa Olalla. Ein breiter Zugangsweg führt zu ihr und ist mit einer rustikalen, zugleich wirkungsvollen Begrenzung aus Baumstammstücken versehen. Von Villanueva de Valdegovía aus erreichen Sie die Nekropole über die Straße A-2622 in Richtung Bóveda. Etwa 150 Meter vor der Abzweigung nach Corro liegt sie auf der rechten Seite; das Auto kann bei einigen Müllcontainern abgestellt werden.

Kirche San Miguel und Ortsdetails

Der offene, an die Kirchenmauer angefügte Portikus der Kirche San Miguel in Corro wurde 1886 errichtet. Der Zugang zur Kirche erfolgt über eine steile Treppe. Ein Brunnen-Tränke-Ensemble in Corro trägt die eingetragene Jahreszahl 1887. In Corro stehen damit der Portikus von 1886 und das Brunnen-Tränke-Ensemble mit der Jahreszahl 1887 als zwei weitere Ortsdetails.

Höhlenwege im Tal von Valdegovía

Der GR 1 bildet im Tal von Valdegovía eine 10 km lange lineare Route zu den dortigen, bis zu 16 Eremitenhöhlen. Dazu gehören unter anderem die Höhlen von Villanueva de Valdegovía, Tobillas, Corro und Pinedo. Ein kürzerer, 5 km langer linearer Abschnitt führt zu den Höhlen von Pinedo, Corro und Tobillas.

Eine weitere Höhlenroute in Valdegovía führt zu den erhaltenen künstlichen Höhlen in San Martín de Valparaíso, Corro, Pinedo und Tobillas. Sie können außerdem mit dem Auto zu den einzelnen Ortschaften fahren und von dort zu den jeweiligen Höhlen zu Fuß weitergehen. Die beiden Distanzen können bei der Tagesplanung als unterschiedliche Wegumfänge für den Ausflug berücksichtigt werden. Die verschiedenen Streckenformen erlauben es, eine längere lineare Route, einen kürzeren Abschnitt oder einzelne Ziele miteinander zu vergleichen. Corro gehört sowohl zur 10-km-Route des GR 1 als auch zum 5-km-Abschnitt.

Weitere Orte im Umfeld

Izarra, Samaniego, Gopegi, Sobrón, Oion, Barrón, Pinedo, Arkaia

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Alava.

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