Villamayor: Kultur, Natur und Wanderwege
Unterkünfte in Villamayor
Natur und Wege
Für eine einfache Wanderung beginnt in Villamayor eine Route zum Erholungsgebiet El Chorrón und zur Cascada del Chorrón. Die Weglänge beträgt etwas mehr als zwei Kilometer. Die beiden Entfernungsangaben beziehen sich auf aufeinanderfolgende Abschnitte: Vom Erholungsgebiet führt ein kurzer Spaziergang von etwa 200 Metern zur Cascada del Chorrón. El Chorrón liegt in einem einheimischen Wald am Río de La Cueva, dem Río Pequeño. Zum Erholungsgebiet gehören Parkplätze, ein Kinderbereich, Picknicktische und ein Wanderweg.
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Foto: jacilluch via Wikimedia Commons, CC BY-SA 2.0
Die Radroute Piloña Este führt zum Erholungsgebiet El Chorrón und von dort hinunter nach Villamayor. Die Etappe 6 des GR109 Asturias Interior beginnt ebenfalls in Villamayor. Sie ist 13,31 Kilometer lang und weist einen mittleren Schwierigkeitsgrad auf. Die Etappe bietet Ausblicke auf Infiesto sowie auf die benachbarten Gebirgszüge Sueve, Aves und Sellón.
Die Wegangebote greifen dabei mehrere benannte Landschaftspunkte auf. El Chorrón liegt im einheimischen Wald am Río de La Cueva, während die GR109-Etappe Ausblicke auf Infiesto und die Gebirgszüge Sueve, Aves und Sellón bietet. Auf der Radroute Piloña Este wird dieses Erholungsgebiet ebenfalls erreicht, bevor die Strecke nach Villamayor hinunterführt.
Landschaft und Tierwelt
Die Pfarrei Villamayor liegt in einem Tal, das vom Río Piloña geprägt wird. Bergformationen, Bäche und kleine Täler flankieren dieses Tal. In Villamayor gibt es zahlreiche klare Flüsse und Bäche, in denen unter anderem Forellen und Aale beobachtet werden können. In der natürlichen Umgebung von Villamayor können asturische Wildtiere beobachtet werden. Dazu zählen Wildschweine, Rehe, Rothirsche, kleine Greifvögel, Geier, Eulen und Schleiereulen.
Baukultur
An der Fassade der Casa Pastrana befindet sich die Grabinschrift des Oculatio. Die Inschrift ist eine Stele, die von der römischen Präsenz in Villamayor zeugt. Im Ortsteil Valledal ist traditionelle asturische Architektur mit alten Häusern, Hórreos und kopfsteingepflasterten Straßen erhalten. Von der romanischen Bausubstanz von Santa María de Villamayor sind die Apsis, der Ansatz des Kirchenschiffs und das Südportal der Kirche erhalten.
In Villamayor gibt es Beispiele indischer Architektur. Bei mehreren indischen Gebäuden in Villamayor hat der anerkannte Architekt Manuel Busto Delgado seine Handschrift hinterlassen. Damit begegnen sich im Ortsbild römische Zeugnisse, romanische Bauteile, traditionelle asturische Formen und indische Architektur.
Geschichte und Ortsleben
Das Benediktinerinnenkloster Santa María de Villamayor wurde zwischen dem 12. und 13. Jahrhundert gegründet. Im 14. Jahrhundert wurde es aufgelöst. Beim Corpus de Villamayor finden über mehrere Tage verschiedene gesellige und religiöse Aktivitäten statt. Chupa Chups wurde in Villamayor geschaffen.
Die Ruta de Modesto Montoto umfasst zehn Beobachtungspunkte. Die zehn Beobachtungspunkte enthalten Originalfotografien des Fotografen aus Piloña und kurze Erläuterungstexte.
Weitere Orte
Weitere Orte unter derselben Destination sind Antrialgo, Robledo, Sardeda, Sevares, San Román De Villa, Caldevilla, Bierces und La Goleta.
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