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San Salvador im Valledor: Architektur, Flusslandschaft und Kulturerbe

Unterkünfte in San Salvador

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Architektur als Ortsbild

San Salvador del Valledor verbindet eine markante Siedlungsgeschichte mit einer Kulturlandschaft, in der traditionelle Architektur und historische Wege eng zusammengehören. Für San Salvador del Valledor wurde ein Verwaltungsverfahren eingeleitet, um den Ort als geschütztes Kulturgut der Kategorie „historisches Ensemble“ zu erklären. Die Siedlungsgruppe gilt als gut erhaltenes Beispiel der traditionellen Architektur Westasturiens. Dadurch richtet sich der Blick auf gewachsene Strukturen und auf ein Ortsbild, das sich aus vielen miteinander verbundenen Elementen zusammensetzt.

File:Iglesia de San Salvador, Luesia, Zaragoza, España, 2023-01-04, DD 80-82 HDR.jpg File:Iglesia de San Salvador, Luesia, Zaragoza, España, 2023-01-04, DD 80-82 HDR.jpg Foto: Diego Delso via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Die traditionellen Häuser weisen die an die Hangneigung angepassten Bautypen Turria beziehungsweise Talud sowie Blockhaus auf. Zur Siedlungsgruppe gehören außerdem Nebengebäude und historische Strukturen wie Paneras, Hórreos, Cortinos, Parreiros, Mühlen und Schmieden. Auch die verwendeten Materialien erzählen von den lokalen Bautraditionen: Schiefer diente für Dachplatten und Gebäudewände, Kastanien- oder Eichenholz für Tore und Gesimse sowie für die Strukturen und Wände von Hórreos und Paneras. Wer sich für regionale Bauformen interessiert, findet hier deshalb nicht nur einzelne Häuser, sondern ein vielfältiges architektonisches Ensemble.

Historische Wege und die Pfarrkirche

Der Camín Real beziehungsweise Camín de Misa verband San Salvador del Valledor mit den anderen Siedlungen der historischen Gruppe. Derselbe historische Weg verband die drei Siedlungen mit der Pfarrkirche von San Salvador und ihrem Friedhof. Heute entspricht der Camín Real beziehungsweise Camín de Misa über weite Strecken der Regionalstraße AS-34. Die Pfarrkirche von San Salvador wird als bedeutendes öffentlich genutztes Kulturerbe innerhalb der Siedlungsgruppe hervorgehoben.

Für die Straßenorientierung führt der übliche Zugang nach San Salvador del Valledor über die ALL-6. Ihre Abzweigung liegt am Alto del Pozo de las Mujeres Muertas auf 1.098 Metern Höhe an der AS-29. Diese Regionalstraße verbindet Cangas del Narcea mit San Antolín de Ibias. Damit treffen im heutigen Verkehrsnetz mehrere historische und regionale Bezüge aufeinander, die den Ort innerhalb des Valledor einordnen.

Bräuche zwischen Allande und Ibias

Zur Kulturgeschichte gehört Os Reises del Valledor, eine traditionelle Wintermaskerade aus dem Raum Allande und Ibias. Der Brauch gehörte zu den Wintermaskenbräuchen, die nach einem halben Jahrhundert des Verschwindens wiederbelebt wurden. Bei einer dokumentierten Ausgabe führte der Umzug von Villalaín über San Salvador nach Fonteta. Die Route macht San Salvador als einen Ort sichtbar, der in überlieferte Bräuche und Verbindungen des Valledor eingebunden ist, ohne dass dafür ein einzelnes Gebäude oder eine einzelne Sehenswürdigkeit im Mittelpunkt stehen muss.

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Flusslandschaft und ältere Spuren

Der Fluss Valledor bildet die zentrale Achse von San Salvador del Valledor. Die beiden Täler und ihre Flüsse vereinigen sich am Fuß von San Salvador. In San Salvador und seiner näheren Umgebung, bei Pena Colmea, wurden bronzezeitliche Felszeichnungen gefunden. Der Castro de San Salvador gilt als Zeugnis einer keltischen Siedlung der Pésicos. Noch weiter zurück reicht die Nutzung des Valledor: Vor etwa 2.000 Jahren wurde hier römischer Goldabbau betrieben. So liegen Flusslandschaft, Siedlungsarchitektur und verschiedene historische Epochen in einem eng gefassten Ortsbezug beieinander.

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Weitere Reiseziele

Weitere Reiseziele: San Martín De Beduledo, Ferroy, Abaniella, Cereceda.

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