San Martín de Beduledo: Castro de San Chuis und historische Routen
Unterkünfte in San Martín De Beduledo
Castro de San Chuis: Landschaft und archäologische Spuren
Der Castro de San Chuis liegt südöstlich von San Martín de Beduledo. Er befindet sich auf einer der höchsten Erhebungen eines abgeflachten Bergrückens, erreicht eine maximale Höhe von 783 Metern und trennt die Täler der Flüsse Prada und Abaniecha. Für Besucher ordnet diese Lage den Castro in eine Landschaft zwischen zwei Flusstälern ein.
Die Besiedlungsfolge des Castro de San Chuis beginnt im 8. Jahrhundert v. Chr. Mehrere Verteidigungsgräben verlaufen am südlichen Rand. Die Anlage ist von doppelten Wallanlagen mit einem Graben und einer bis zu zwei Meter breiten Mauer umgeben. Im Inneren befinden sich mehrere kreisförmige Bauten, die für Siedlungen des 1. und 2. Jahrhunderts n. typisch sind. Eine römische Präsenz am Castro de San Chuis ist seit der Mitte des 1. Jahrhunderts n. belegt. Die doppelte Wallanlage, der Graben und die breite Mauer markieren dabei die äußere Befestigung, während die kreisförmigen Bauten den Innenbereich der Anlage gliedern.
Kulturelle Einordnung und Zufahrt
Der Castro de San Chuis in San Martín de Beduledo wurde durch das Dekret 48/2014 vom 14. Mai 2014 als Kulturgut von besonderem Interesse (BIC) und als archäologische Zone ausgewiesen.
Die Zufahrt zum Castro de San Chuis führt über die ALL-2 bis zur Abzweigung nach Celón, weiter nach San Martín de Beduledo und vom Ortseingang über einen Forstweg bis zum Fuß des Castro. Die Anfahrt wechselt dabei von der ALL-2 über den Ort zum Forstweg. Der Castro de San Chuis kann frei und ohne Eintritt besichtigt werden.
Routen für unterschiedliche Reisepläne
Die Ruta romana y castreña beginnt am Castro de San Chuis in der Nähe von San Martín de Beduledo. Die Ruta prehistórica de la zona occidental führt auf ihrer Strecke zwischen Villacondide (Coaña) und Merillés (Tineo) über San Martín de Beduledo. Die Etappe des Camino Primitivo von Pola de Allande nach Berducedo führt über Montefurado und ist mit 17,4 Kilometern angegeben. Die 17,4 Kilometer bilden für die Planung dieses Camino-Abschnitts den konkreten Streckenrahmen. Die Distanzangabe beschreibt weder die Zufahrt zum Castro noch die Strecke der Auto-Rundreise.
Die Auto-Rundreise El dorado asturiano führt am zweiten Tag von Navelgas nach San Martín de Beduledo durch den Abschnitt von Allande. Ihr Verlauf beginnt damit in Navelgas und ordnet San Martín de Beduledo dem zweiten Reisetag zu.
Santa María de Celón im Umfeld
Im Umfeld von San Martín de Beduledo bewahrt Santa María de Celón eine deutlich romanische Struktur mit einem einschiffigen Grundriss, einer rechteckigen Apsis und einer an die Nordwand angebauten Kapelle. In Apsis und Presbyterium bewahrt die Kirche außerdem Wandmalereien aus dem 16. Jahrhundert.
Weitere Orte zur Reiseplanung
Für Ihre weitere Orientierung können Sie auch Ferroy, Cereceda, Abaniella und San Salvador ansehen.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Allande.