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La Pesa: Camino, Kultur und Ruta de los Bufones

Unterkünfte in La Pesa

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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La Pesa verbindet einen Abschnitt des Camino de Santiago mit mehreren markanten Punkten der Ortsgeschichte und des baulichen Erbes. Die Etappe 4 des Camino de Santiago von Nueva nach Ribadesella verläuft etwa 300 Meter über die Straße von La Pesa. Nach dem Kirchenabschnitt führt der Weg über einen abwärts verlaufenden Pfad nach La Pesa und anschließend zur Straße nach Llames. Dadurch erscheint der Ort im Verlauf der Etappe als klar umrissener Wegeabschnitt zwischen Kirchenpassage und weiterer Route.

File:Antiguo lavadero y fuente File:Antiguo lavadero y fuente " Laria " , La Pesa- Llames de Parres , Asturias. - panoramio.jpg Foto: McBodes via Wikimedia Commons, CC BY 3.0

Wandern auf zwei unterschiedlichen Routen

Auch die Ruta de los Bufones (P.R.AS-57) umfasst La Pesa auf ihrer 11,2 Kilometer langen Strecke ab Llames. Die Ruta de los Bufones ist ein Rundweg mit niedrigem Schwierigkeitsgrad, der etwa viereinhalb Stunden dauert. Für die Planung eines Wandertags stehen damit ein Abschnitt des Camino de Santiago und ein eigener Rundweg mit festgelegter Streckenlänge und ungefährer Dauer nebeneinander. La Pesa erscheint so sowohl als Abschnitt der Etappe als auch als Bestandteil einer Rundtour.

Kirche und literarische Ortsgeschichte

Zur kulturellen Seite gehört die Iglesia de San Pedro de Pría, eine Kirche aus dem 19. Jahrhundert. Sie steht auf einer Anhöhe und besitzt einen rechteckigen Grundriss, einen quadratischen Chor, einen südlichen Portikus sowie einen westlichen, dreigeschossigen Glockenturm. Die architektonischen Einzelheiten geben dem Bau eine klar gegliederte Form. Mit Pepín de Pría ist außerdem ein asturischer Dichter in asturischer Sprache mit La Pesa verbunden: Er wurde am 14. Dezember 1864 in La Pesa geboren.

In La Pesa de Pría betreibt Quesos de Pría eine kundenorientierte Käserei und stellt Käse handwerklich nach über Generationen weitergegebenen Familienrezepten her. Die Käseherstellung ergänzt die baulichen und literarischen Bezüge um einen konkreten Einblick in eine lokale handwerkliche Tradition.

Bauwerke mit eigenen Merkmalen

Das bauliche Erbe zeigt sich an mehreren unterschiedlichen Häusern. Die Casa de Elvira Cristal ist ein freistehendes, rechteckiges Einfamilienhaus mit zwei Geschossen; ihre Hauptfassade besteht aus zwei Baukörpern. Die Casa del Calvario besitzt an ihrer Hauptfassade einen Architrav-Portalrahmen und ein darüber axial angeordnetes Fenster. Rechts davon befindet sich ein Wappenschild mit den Inschriften „POR MI REY Y/ POR MIEDO/ BENZERE I O MORIRE“ und „ARMAS DE LA CASSA DE POSSADA RC“. So treten in La Pesa sowohl die klare Geometrie eines Wohnhauses als auch die besonderen Fassadenelemente eines weiteren Gebäudes hervor.

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Die Capilla de La Salú oder Santu Domingo wurde 1699 von Domingo de la Conya, einem Einwohner von La Pesa, in Auftrag gegeben. Heute befindet sie sich in Privatbesitz und ist an ein Wohnhaus angebaut. Los Pindales in La Pesa de Pría ist ein ganzjährig geöffnetes, vollständig vermietetes Landhaus mit vier Plätzen und zwei Schlafzimmern.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Oriente De Asturias.

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