Coya: Kulturerbe am Piloña und Ursprung des Kanusports
Unterkünfte in Coya
Coya in Asturien verbindet Ortsgeschichte mit einer markanten Wassersporttradition. Zur Geschichte des Ortes gehören eine archäologische Fundstelle, baukulturelle Häuser und Kapellen; am Fluss Piloña treten diese Themen in eine Landschaft am Wasser. Wer einen Ort nicht nur über ein einzelnes Motiv kennenlernen möchte, findet hier mehrere unterschiedliche historische Bezugspunkte und einen klaren Zusammenhang mit dem Kanusport.
Historische Spuren in Coya
Die archäologische Fundstelle Coya-Lludeña/La Cuesta gehört in Coya zum Kulturerbe Asturiens. In Villabajo in Coya gehört Casa de El Pedrocal zum örtlichen baukulturellen Erbe. In La Villa Baxu ist La Casona del Viajante mit der Casona-Route durch Piloña verbunden. Ein weiterer historischer Bezugspunkt ist die Ermita del Carmen in Coya, die aus dem 18. Jahrhundert stammt. In La Villa Riba steht ein Haus der Linie Barredo-Piloña mit einem großen Portal mit Rundbogen; seine Ursprünge reichen bis ins 16. Jahrhundert zurück.
In La Villa Baxu in Coya, Piloña, gehört die Kapelle Unserer Lieben Frau von Guadalupe zum Kulturerbe Asturiens. Ihr Grundriss hat die Form eines lateinischen Kreuzes, und sie ist mit einem Tonnengewölbe gedeckt. Manuel Cadanes y Cotayo, in Santa Eulalia de Coya geboren und in Mexiko zu Wohlstand gelangt, gab nach seiner Rückkehr den Bau der Kapelle in Coya in Auftrag. An diesem Bauwerk verbinden sich daher Architektur und die Geschichte eines Auswanderers, der nach Asturien zurückkehrte.
Auch La Huertona verweist auf die Geschichte des Ortes: Das ehemalige Familienhaus von Dionisio de la Huerta kann heute von außen betrachtet werden und hat eine von indischer Architektur inspirierte Gestaltung. Die Pfarrkirche von Coya bietet Ausblicke und ist von jahrhundertealten Bäumen umgeben. In La Villa Baxu in Coya trägt das Casón del Pedrocal die Bezeichnung „interessantes Haus“. So zeigt sich Coya an mehreren Orten als Landschaft mit baulichen und persönlichen Erinnerungen.
Coya und die Geschichte des Kanusports
Die Wasserseite von Coya ist eng mit Dionisio de la Huerta verbunden. Er verbrachte seine Sommer während Kindheit und Jugend in Coya. Der Fluss Piloña bildet bei Coya das als Rabión bekannte Becken. In den Sommern seiner Kindheit und Jugend badete Dionisio de la Huerta dort und trieb Sport. Coya inspirierte ihn zu seinen ersten Kanufahrten auf den Flüssen Piloña und Sella. Der Ort gilt als Ursprung des Kanusports in Spanien. Bei einem Spaziergang in Coya richtet sich der Blick zum Fluss Piloña und auf die dortigen Landschaften.
Spaziergang auf der Ruta de Dionisio de la Huerta
An der Kirche von Coya begann im Jahr 2022 ein Spaziergang auf der Ruta de Dionisio de la Huerta; vergleichbare Aktivitäten wurden bereits in den Jahren zuvor wiederholt. Bei einer Erkundung zu Fuß treffen damit die Kirche von Coya und die nach Dionisio de la Huerta benannte Route auf die historischen Häuser, Kapellen und den Fluss Piloña. Coya bietet so verschiedene Blickrichtungen auf seine Kultur- und Wassersportgeschichte, ohne dass beide Themen voneinander getrennt betrachtet werden müssen.
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