Meré: Kulturerbe und Bergwege in Asturien
Meré in Asturien verbindet ländliche Baugeschichte, Bergwege und festliche Traditionen. Die Route El Valle de Caldueñu–Meré führt durch grüne Berge und Wiesen; einheimische Bäume säumen die Straße über weite Teile der Strecke.
Baugeschichte und religiöses Erbe
El Palacio steht an der AS-115 bei Meré. Der traditionelle asturische ländliche Gebäudekomplex umfasst ein großes Herrenhaus aus dem späten 18. bis 19. Jahrhundert sowie ein älteres, kleineres Gebäude. Ebenfalls in Meré liegt die Kapelle San Sebastián. Sie wurde 1776 unter der Schirmherrschaft von Domingo Enrique de Puertas gegründet, besitzt einen rechteckigen Grundriss und ein Tonnengewölbe. Zur kulturellen Prägung des Ortes gehört außerdem die Cueva Cosagra, die auch Cueva Consagra oder Cosagre heißt. Sie ist mit dem asturischen Kulturerbe von Meré verbunden.
Routen zwischen Bergen, Wiesen und Küste
Die Route El Valle de Caldueñu–Meré ist von Posada aus über die AS-115 und die LLN-7 erreichbar. Sie beginnt an der Straße von Posada zum Alto de Ortiguero bei Meré. Beim Abstieg vom Mazucu bietet die Route einen optionalen Fußweg zum Picu de los Resquilones. Von diesem Gipfel reicht der Panoramablick über nahezu die gesamte Küste von Llanes bis nach Ovio.
Die Ruta de los Pastores Merenchos ist eine 10 Kilometer lange Rundroute mit 200 Metern Höhenunterschied. Sie startet in Meré de Llanes an der Kreuzung der AS-115 und der LL-7 bei La Huera de Meré. Bei La Venta vermittelt sie Einblicke in das Leben der Hirten, darunter in eine vor etwa 100 Jahren verwendete Hütte, in deren Ausstattung und in die damaligen Arbeitsgeräte.
In der näheren Umgebung von Meré liegt La Huera de Meré; in ihrer Nähe befindet sich eine alte, noch in Betrieb befindliche Wassermühle. Eine weitere Verbindung zu den Bergwegen der Region bietet die Ruta de los Pastores de Ibéu. Diese eintägige interpretative und ethnografische Route verläuft auf den von den Hirten aus Meré genutzten Wegen zu den an Onís angrenzenden Bergen. Sie startet in Meré, führt über den verlassenen Weiler Ceu und die Vega de Ibeu und verläuft auf dem Rückweg durch einen Kastanienwald.
Feste mit regionalem Charakter
Am 3. April 2026 fand in Meré die neunte Fiesta de los Tortos statt. Beim Programm der Fiesta de los Tortos 2026 wurden Tortos mit Picadillo, Quesu und Honig sowie Pisto angeboten. Die Fiesta de la Sacramental in Meré war für den 11. Juli 2026 angekündigt. Im Programm der Fiesta de la Sacramental 2026 begann der Ramu-Umzug am Friedhof von Meré.
Weitere Orte zur Reiseplanung: Pendueles, Los Callejos, Ardisana, Piñeres, Barro De Llanes, San Roque Del Acebal, Villahormes und Bricia.
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