Gillón: Natur, Wanderwege und Hórreos

File:Gillón, Cangas del Narcea.jpg File:Gillón, Cangas del Narcea.jpg Foto: Carmenmoran via Wikimedia Commons, CC BY 4.0

Landschaft und Wege rund um Gillón

Am deutlichsten zeigt sich der Landschaftsbezug von Gillón an den Quellgebieten des gleichnamigen Flusses: Der Naturpark Fuentes del Narcea, Degaña e Ibias umfasst die Quellgebiete des Flusses Gillón. Der Weg GR.AS-203 führt zu einem kleinen Rastplatz mit hervorragenden Ausblicken auf das Tal von Gillón. Wenn Sie Gillón über Landschaft und Weg kennenlernen möchten, stehen damit Quellgebiete und Talblick als zwei unterschiedliche Perspektiven im Mittelpunkt.

Eine Wanderroute zum Pico Caniellas beginnt und endet in Gillón. Die Rundwanderung Pico Caniellas–Altos de Morteiro ab Gillón ist 15,5 Kilometer lang und dauert ohne Pausen 6 Stunden und 45 Minuten. Für die Tagesplanung ist dabei zu berücksichtigen, dass die genannte Dauer ohne Pausen gilt; geplante Pausen kommen zeitlich hinzu. Für Sie lässt sich diese Tour dadurch als Tagestour mit einem festen Ausgangs- und Rückkehrpunkt sowie einer klar benannten Länge und Dauer planen. Der Ausgangsort bleibt bei der Wanderroute ebenso wichtig wie das benannte Ziel.

Auch Braña Chauchina gehört zum Ort Gillón. Die Braña verfügt über zwei Hütten sowie eine Quelle. Damit ergänzt sie die Landschaft von Gillón um einen konkreten Ort mit genau diesen Bestandteilen.

Ergänzend können Sie diese verknüpften Orte aufrufen: Genestoso, Monco, La Viliella, Palacio De Naviego, Castañal, Cibuyo, Monasterio De Hermo und Llerices.

Hórreos und architektonische Details

Die Hórreos von Casa Guerra und Pimpanín gehören zum architektonischen Kulturerbe Asturiens. Der Hórreo von Casa Guerra besitzt ein Baguna-Dach aus Besenginster und Roggenstroh. Er bewahrt außerdem eine originale Tür, die etwa aus der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts stammt. Wer sich für traditionelle Bauformen interessiert, begegnet bei Casa Guerra damit sowohl besonderen Materialien als auch einem erhaltenen Bauteil mit langer zeitlicher Einordnung.

An der Westfassade des Hórreo-Ensembles von Casa Guerra und Pimpanín sind zwei durchbrochene, sechszählige Rosetten als Lüftungsöffnungen zu sehen. Bei den Hórreos von Casa Guerra und Pimpanín gilt zudem eine Struktur als charakteristisch für die letzten Jahrzehnte des 18. und die ersten Jahrzehnte des 19. Jahrhunderts. Die Fassade verbindet dadurch funktionale Öffnungen mit einer zeittypischen baulichen Struktur.

Die Kirche Santa María de Gillón wurde kürzlich restauriert. Ihr Presbyterium bewahrt ein spitzbogiges Tonnengewölbe aus dem 14. bis 15. Jahrhundert. In der Hauptkapelle befindet sich ein Relief der Krönung der Jungfrau Maria, das Manuel de Ron im ersten Viertel des 18. Jahrhunderts schuf. Die seitlichen Altaraufsätze stammen aus der Zeit um 1775 und sind Werke des Bildhauers Melchor Blanco. Die kirchlichen Details verteilen sich auf Presbyterium, Hauptkapelle und seitliche Altaraufsätze und geben jedem dieser Bereiche ein eigenes historisches Merkmal.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Cangas Del Narcea.

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