Llerices: Wanderwege, Kapelle und traditionelle Architektur
Llerices lässt sich über seine Wege und Kulturzeugnisse kennenlernen. Der Naturweg Muñigo–Covadonga beginnt kurz vor dem Parkplatz „Las Llerices“ an der Straße AS-262. Der kleine Wanderweg von Llerices zur Cruz de Priena beginnt in Llerices und führt in stetigem Anstieg zur Cruz de Priena. Beide Wege haben damit klar benannte Zielpunkte und einen eigenen Verlauf.
Wegverläufe und Landschaft
Für den Naturweg Muñigo–Covadonga sind bis zu eine Stunde effektive Gehzeit vorgesehen. Der Naturweg steigt zunächst durch eine von Ginster und Stechginster bewachsene Hanglage, führt anschließend über ebenes Gelände und dringt dann in einen Wald aus Kastanien, Birken und Feldahornen ein. Der Wechsel von Hanglage, ebenem Gelände und Wald beschreibt den Weg in einer klaren Abfolge unterschiedlicher Landschaftsformen.
Auf der Etappe 7 des GR-105 von Cangas de Onís nach Covadonga liegt Llerices unterhalb des Weges im Blickfeld. Der Wanderweg von Llerices zur Cruz de Priena bietet Ausblicke auf die Basilika von Covadonga. Damit gehören sowohl der Verlauf des GR-105 als auch der Blick auf die Basilika zu den konkreten Landschaftsbezügen rund um Llerices.
Traditionelle Architektur und Bergweiden
Llerices weist verschiedene Beispiele traditioneller Architektur auf, darunter einen Hórreo mit einer kleinen Schnitzerei im Stil von Villaviciosa. Im Zusammenhang mit den Weiderechten für die Bergweiden der Picos de Europa ist Llerices mit den Bergweiden Orandi, Las Mestas und Fana verbunden. Llerices ist über eine lokale Straße erreichbar, die von der AS-262 abzweigt.
Kapelle San Antonio
Die Kapelle San Antonio in Llerices stammt aus der Zeit vor 1703. Sie hat ein einschiffiges Inneres. Ihr Holzdach mit drei Dachflächen umfasst den kleinen Portikus. An der ursprünglichen Eingangspartie der Kapelle San Antonio in Llerices ist ein gedrechseltes Holzgitter erhalten. Baualter, Innenraum, Dach und Eingang bewahren dabei jeweils ein eigenes Detail der Kapelle.
Festkultur mit Ortsbezug
Aus Llerices stammt das „Ramu a San Antonio“. Das Feststück wird am 13. Juni, dem Festtag des heiligen Antonius, dargeboten. Der Ortsname und der Heiligenname sind damit in einem konkreten Musik- und Festbezug miteinander verbunden.
Cueva de Parda
Die Cueva de Parda ist dem Kulturerbe Asturiens unter Cangas de Onís und der Lokalität El Colladín zugeordnet. Die Cueva de Parda liegt in einer ländlichen Gegend mit schwierigem Zugang. Für einen Besuch der Cueva de Parda wird die Begleitung durch eine ortskundige Fachperson empfohlen. Der Kulturort wird dadurch sowohl über seine Zuordnung als auch über seine ländliche Lage und den ausdrücklich schwierigen Zugang charakterisiert.
Weitere Orte im Zielgebiet
Für die weitere Orientierung können Sie außerdem Palacio De Naviego, Carballo, Vega De Castro, La Viliella, Corias, Posada De Rengos, Gillón und Cibuyo betrachten.
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