Cudillero zwischen Hafen, Klippen und Kulturerbe

File:Paseo por Cudillero (Asturias) 08.jpg File:Paseo por Cudillero (Asturias) 08.jpg Foto: Axel Cotón Gutiérrez via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Fischerdorf zwischen Hafen und Klippen

Cudillero ist ein Fischerdorf in einem natürlichen Amphitheater, dessen Hafen den Ort ordnet. Rund um ihn bilden farbenfrohe Fischerhäuser an den steilen Klippen eine hufeisenförmige Siedlung. Zur lokalen Identität gehören die Bezeichnung „Villa Pixueta“ und die Pixueto-Sprechtradition.

Die Route Entrecabos führt entlang von Klippen, Aussichtspunkten und kleinen Küstendörfern zwischen dem Faro de Cabo Vidio und der Playa del Silencio. Diese Bucht ist von Klippen und unterschiedlich großen Felseninseln geschützt; ihr etwa 500 Meter langer Zugang zu Fuß umfasst zahlreiche Treppen. Die Playa Gueirúa besitzt scharfkantige Felseninseln aus den Resten einer durch Bruch zerstörten Landspitze aus Quarz und Schiefer; zunächst führt ein Weg dorthin, anschließend Treppen.

Strände und Wege an der Küste

Zu den weiteren Strandzielen gehört die Playa de Oleiros. Sie ist über einen etwa 20-minütigen Fußweg durch einen Kiefernweg und anschließend über mehrere Treppen erreichbar und eignet sich für Sportfischen, Surfen und Windsurfen. Die Playa Concha de Artedo trägt die Blaue Flagge und verbindet Kieselsteine mit goldenem Sand bei Ebbe. Sie ist 760 Meter lang und verfügt über gastronomische Angebote, Duschen, einen Parkplatz, einen Rettungsdienst sowie Zugang zu Fuß. Die Playa San Pedro de la Ribera, auch Playa San Pedro de Bocamar genannt, trägt seit vielen Jahren die Blaue Flagge und erhielt 2012 das Q für Tourismusqualität.

Der Weg zur Cascada del Gorgollón führt am Fluss Sangreña zu einem Wasserfall neben einer alten Mühle; dort bildet der Wasserfall ein kleines natürliches Becken. Die Ruta de Miradores in Cudillero umfasst Steigungen und Treppen. Die Route Brañas Vaqueiras beginnt bei der Kirche San Martín de Luiña; eine Bodeninschrift erinnert dort an die Ausgrenzung der vaqueiros de alzada.

Kirchen, Höhle und Palacio Selgas

Unter den Kulturzielen ragt La Iglesiona am Cabo Vidio hervor: Sie ist eine natürliche Höhle unterhalb des Leuchtturms; ihre gerundete Kuppel erreicht 60 Meter Höhe. Santa María de Soto de Luiña gehört zu den bedeutendsten barocken kirchlichen Ensembles Asturiens. In El Pito bewahrt die Kirche Jesús Nazareno den Altar von König Silo, der als ältester Altar Spaniens gilt. Ebenfalls in El Pito ist der Palacio Selgas Teil eines bedeutenden Ensembles mit Kirche und Schulen; prägend sind seine landschaftsarchitektonische Gestaltung und wertvolle Kunstwerke.

Cudillero ist über die Autobahn A-8 sowie die Straßen AS-I, AS-II und N-632 erreichbar. Für die lokale Orientierung bieten Märkte feste Anlässe: In Cudillero findet der Wochenmarkt freitags statt, in San Martín de Luiña dienstags und in Soto de Luiña am ersten Samstag jedes Monats.

Weitere Orte

Cudillero, Ovinana, Lamuño, Soto De Luiña

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Asturien.

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