Ovinana in Asturien: Flusslandschaft, Geschichte und Wege
Unterkünfte in Ovinana
Flusslandschaft und Anbaugeschichte
Ovinana (Oviñana) liegt in der fruchtbaren Ría Miranda. Der Río Pigüeña mündet bei Oviñana in den Narcea und gibt dem Ort einen klaren Bezug zur Flusslandschaft. Zugleich erzählt die Ría Miranda von einer vielschichtigen Anbaugeschichte: Hier wurden Gartenbauprodukte und Getreide wie escanda, Weizen, Hirse und panizo angebaut. Ab dem 16. Jahrhundert kamen Mais und „fabas“ hinzu, im 19. Jahrhundert Kartoffeln und Tabak. Wer Ovinana nicht nur über einzelne Sehenswürdigkeiten, sondern über seine Landschaft lesen möchte, findet in diesen zeitlich aufeinanderfolgenden Kulturen einen konkreten Zugang zur Geschichte der Ría Miranda.
Zu Fuß über La Brueba und El Cauríu
Die Route PR.AS-146 führt über La Brueba und El Cauríu. Sie kann von L’Altu la Brueba nach Auviñana/Oviñana bergab begangen werden; empfohlen wird jedoch, sie in Oviñana zu beginnen, von dort nach La Brueba und El Cauríu aufzusteigen und anschließend über Lleiguarda und Beyu bis zur Straße AS-227 beim Parador de Silviella zurückzugehen. Am Alto La Brueba sind im Landschaftsbild weiterhin Spuren des von den Römern zur Goldgewinnung eingesetzten Systems ruinae montium erkennbar. Der Gipfel des El Cauríu bietet einen schönen und weitreichenden Panoramablick über das asturische Gebiet. Die Route verknüpft damit einen historischen Landschaftsbezug mit einem weiten Blickraum.
Kirchenruinen und traditionelle Architektur
In Oviñana befinden sich die Ruinen der Kirche Santa María de las Nieves, deren Ursprung im Mittelalter liegt. Die Kirche besitzt ein Kirchenschiff mit einer quadratischen Kapelle vor einem Triumphbogen und einem halbrunden Tonnengewölbe. Im Chorraum befindet sich eine kleine Schießscharte mit Ähnlichkeiten zu romanischen Fenstern. Ovinana bewahrt außerdem gute Beispiele traditioneller Architektur. So begegnen sich im Ort Ruinenbestand, mittelalterlicher Ursprung und traditionelle Bauformen.
Kulturelle Bezugspunkte im Umfeld
Das Museo Prerrománico de San Martín de Salas ist ein Museum in der Umgebung von Oviñana. Palacio de Báscones ist ein Palast im weiteren regionalen Umfeld von Oviñana. Das Museo de Arte Sacro de Tineo ist ein Museum im weiteren regionalen Umfeld von Oviñana. Casa del Oso ist ebenfalls ein Museum im weiteren regionalen Umfeld von Oviñana. Die kulturellen Bezüge liegen damit sowohl in Oviñana selbst als auch in seiner Umgebung und im weiteren regionalen Umfeld.
Strände und Berge der Region
Auch das weitere regionale Umfeld von Oviñana bringt unterschiedliche Landschaftsformen zusammen. Playa de Aguilar ist ein Strand im weiteren regionalen Umfeld von Oviñana, ebenso Playa de San Pedro. Monte Gamonedo ist ein Berg im weiteren regionalen Umfeld von Oviñana, ebenso Monte Agudo. Für die räumliche Vorstellung von Ovinana ergänzen diese Landschaftsformen den Fluss- und Ría-Bezug des Ortes.
Weitere Orte zur Reiseorientierung: Soto De Luiña, Cudillero und Lamuño.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Cudillero.